Hallenhockey
Erste Bundesliga: TG Frankenthal zu Hause gegen Nürnberger HTC und TSV Mannheim
Kein Wunder, dass TG-Coach Timo Schmietenknop berichtet, seine Spieler hätten zu Beginn der Trainingswoche noch schwere Beine gehabt. Das 3:14 beim Mannheimer HC musste genauso verdaut werden wie das 2:7 zu Hause gegen den SC Frankfurt 1880. Dass der MHC in einer eigenen Liga unterwegs ist, war dem Trainer klar. Aber gegen die Hessen hatte man sich schon etwas ausgerechnet bei den Pfälzern.
Doch das liegt in der Vergangenheit, und die lässt sich mangels Zeitreise nicht mehr ändern. Also liegt der volle Fokus auf dem Wochenende. Gegen den Nürnberger HTC soll es klappen mit den ersten Punkten. Die TG steht da auch schon ein bisschen unter Druck, weil die Franken im bayerischen Derby überraschend 9:4 beim Münchner SC gewonnen haben. „Da wäre es blöd, wenn wir verlieren“, sagt Timo Schmietenknop.
Engagiert im Training
Dessen ist sich auch die Mannschaft bewusst. Ihr attestiert der Übungsleiter ein sehr engagiertes Auftreten im Training. Da sei zunächst mal Aufbauarbeit angesagt gewesen: „Die Jungs sind gute Spieler. Das muss man ihnen vermitteln.“ Das meiste sei Kopfsache gewesen. „Wir können 60, 70 Prozent mehr“, ist Schmietenknop überzeugt. Vor allem die Grundlagen wie das Passspiel und das Laufen mit dem Ball hätten auf dem Programm gestanden. Das Auftreten und die Stimmung der Mannschaft sei komplett anders gewesen als am Wochenende. „Die Jungs haben jetzt eine andere Ausstrahlung.“
Im Tor bekommt am Samstag Thimo Bernet den Vorzug vor Oliver Scharfenberger. Bernet hatte gegen den MHC eine undankbare Aufgabe. Aber nicht nur deswegen machte Scharfenberger gegen Frankfurt den etwas besseren Eindruck im Spiel. Doch Schmietenknop setzt auf die guten kommunikativen Fähigkeiten von Bernet. „Damit die Angriffe des Gegners erst gar nicht in den Kreis kommen.“ Scharfenberger wird aber als Ersatzmann parat stehen. Ein Feldspieler muss dafür weichen. Das wird gegen die Franken Alexander Cunningham sein, informiert Schmietenknop. Doch der Stürmer könnte eine Alternative für Sonntag sein.
Feste Pärchen im Angriff
Im Angriff will der TG-Trainer auf feste Pärchen setzen – Max Neumeier und Lauritz Fuchs sowie Tim Ehret und Johannes Zurke. Dadurch sollen klare Verantwortungsstrukturen geschaffen werden, also wer sich wo positionieren soll. Noah Frank ist am Wochenende noch in Quarantäne und soll nächste Woche wieder ins Training einsteigen.
In der Verteidigung gab es die festen Pärchen schon zum Saisonstart. Bastian Schneider/Marc Beck und Christian Dopp/Sandro Reinhard hießen die Duos. Hier schließt Schmietenknop aber nicht aus, dass es im Verlauf des Spiels Einzelwechsel gibt. „Es muss spielen, wer am meisten liefert“, setzt er seine Schützlinge unter Druck. Da dürfe man auch noch nicht auf Sonntag schauen. „Am Samstag müssen wir gewinnen.“ Routinier Eike Bumb ist krankheitsbedingt am Wochenende keine Option. Personelle Alternativen hat Schmietenknop in der Defensive mit Volker Schwindt und Manuel Eck.
2G plus in der Halle Am Kanal
Auch in der Halle Am Kanal gilt am Wochenende die 2G-plus-Regel. Heißt: Zutritt bekommt nur, wer geimpft oder genesen ist und einen zertifizierten, negativen und tagesaktuellen Schnelltest vorlegen kann. Etwaige Änderungen werden laut Timo Schmietenknop, der auch die Hockeyabteilung leitet, über Facebook, Instagram oder die Homepage der TG bekanntgegeben.