Segeln
Erfolgreicher Start für Bastian Eilers vom Wassersportverein Roxheim
Bastian Eilers vom Wassersportverein Roxheim hat im Jahr 2014 mit dem Segeln begonnen und nimmt seit 2020 im Laser an Regatten teil. Laser ist das weltweit am meisten verbreitete Segelboot und eine olympische Bootsklasse. Nach dem Lizenzverlust des alten Herstellers heißt das Boot jetzt ILCA Dinghy, aber der Begriff Laser ist immer noch weit verbreitet. An Olympische Spiele denkt der 17 Jahre alte Bastian Eilers zwar noch nicht, aber etliche sportliche Erfolge hat er bereits vorzuweisen. So ist er amtierender Distriktmeister West. Der Distrikt umfasst Segler aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und Nordrhein-Westfalen. „In diesem Jahr starte ich erstmals in einer größeren Bootsklasse, da muss ich erstmal schauen, wie ich mithalten kann“, bekannte Bastian Eilers, der von der Jugend- in die Erwachsenenklasse aufgerückt ist. Der Auftakt für ihn war auf jeden Fall erfolgreich, denn in der Bootsklasse ILCA 7 belegte er hinter Claus Wimmer vom Segelclub Laacher See Mayen und vor Celine Reegen vom Ruder- und Kanu-Club Wörth den zweiten Platz. „Die Stimmung ist sehr gut, mit Platz zwei bin ich sehr zufrieden“, kommentierte der Lokalmatador sein Abschneiden.
Zum Segeln ist Bastian Eilers durch seinen Vater Michael gekommen. Der war beim Einhand-Cup ebenfalls am Start, startete allerdings bei den OK-Jollen und belegte dort den sechsten Platz. In dieser Bootsklasse setzte sich der Belgier Paul Verrijdt vom Koninklijke Liberty Yacht Club Antwerpen vor Thomas Sander vom Segel-Club Sorpesee Iserlohn und Dirk Dame von der Segler-Vereinigung Mannheim durch. Um alle Funktionen bei der ersten Ranglistenregatta des Wassersportvereins Bobenheim-Roxheim in diesem Jahr besetzen zu können und ausreichend Helfer zu gewinnen, wurde die Regatta mit dem Kanu- und Segel-Club Frankenthal organisiert und durchgeführt.
Bedauerlich war aus Sicht von Miriam Datta und Anna Brauer vom Segelregatta-Organisationsteam des Wassersportvereins Roxheim, dass es nach Ende der Meldefrist noch zu mehreren Absagen und Änderungen innerhalb der Boots-Klassen und -Gruppen kam. „Es gab kurzfristig eine Konkurrenzveranstaltung, die uns einige Teilnehmer gekostet hat“, sagte Miriam Datta mit Blick auf letztlich zehn Starter in der Klasse ILCA 7 und acht Boote bei den OK-Jollen. Dafür spielte aber das Wetter mit, denn nach anfänglicher Flaute konnten die Seglerinnen und Segler am Samstag fast pünktlich starten und dank ausreichendem und konstantem Wind drei Wettfahrten absolvieren. Am Abend stand noch ein gemütliches Abendessen auf dem Programm. Anschließend ging es entweder nach Hause oder in die Übernachtungsquartiere. Auch am Sonntag passte das Wetter, so dass zwei weitere Wettfahrten stattfanden.
Bis Oktober stehen noch vier weitere Segel-Regatten auf dem Silbersee auf dem Plan. Um weiterhin Nachwuchs zu gewinnen und zu fördern, plant der Wassersportverein Roxheim in diesem Jahr unter anderem eine vom Deutschen Segler-Verband gesponserte Seglerjugend-Roadshow, die ein fertiges Segel-Paket zum Schnuppern beinhaltet und in Zusammenarbeit mit der Rheinschule in Bobenheim-Roxheim organisiert werden soll, informierte Anna Brauer.