Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Eppstein: Ortsbeirat will Verkehrsentwicklung in Weidstraße abwarten

 Die Kindertagesstätte in der Eppsteiner Weidstraße soll im Oktober ihren Betrieb aufnehmen.
Die Kindertagesstätte in der Eppsteiner Weidstraße soll im Oktober ihren Betrieb aufnehmen.

Eine Lösung für die gefährliche Engstelle in der Weidstraße – ein Dauerthema in Eppstein – wurde in der jüngsten Ortsbeiratssitzung auf kommendes Jahr verschoben. Zunächst soll die Verkehrsentwicklung nach der für 1. Oktober geplanten Eröffnung der Kindertagesstätte abgewartet werden.

In seinem von der SPD und den Grünen unterstützten Prüfantrag regte Rudi Sturm (FWG) an, in Höhe des Anwesens Nummer 7 eine Markierung oder einen Poller zu installieren, um den Autoverkehr in der Weidstraße vom Bürgersteig zu trennen. „Ein Hindernis auf der Fahrbahn ist nicht zulässig“, stellte jedoch Bürgermeister Bernd Knöppel (CDU) fest. Die Verwaltung könne als Alternativen entweder einen verkehrsberuhigten Bereich oder eine Einbahnstraßenregelung vorschlagen, sagte Knöppel. Insoweit brauche er ein Signal aus dem Ortsbeirat.

Markus Rittmann (SPD) erinnerte daran, dass die Verkehrsbelastung in der Weidstraße der große Diskussionspunkt bei der Genehmigung der Kindertagesstätte gewesen sei. Für einen verkehrsberuhigten Bereich sollten keine 900.000 Euro ausgegeben werden, und eine Einbahnregelung bringe Erschwernisse für die Anwohner, meinte Rittmann.

Clemens: Absolutes Nadelöhr

„Wir sollten abwarten, wie sich der Verkehr entwickelt“, schlug Knöppel vor. Dem stimmte Hans Dropmann (CDU) zu. Die Anwohner sollten befragt werden. Seine Fraktion werde sich keiner Lösung verschließen. Von einem „absoluten Nadelöhr“ sprach Sabine Clemens (CDU).

Ortsvorsteher Uwe Klodt (SPD) sah die Notwendigkeit, über die Verkehrsströme und die Folgen für die Anwohner zu reden. Sein Vorschlag, das Thema im Frühjahr 2021 noch einmal aufs Tapet zu bringen, wurde vom Ortsbeirat einhellig gebilligt.

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