Frankenthal
Eppstein: Mehr Helfer für Kerwe gesucht
Von 16. bis 19. August feiert Eppstein Kerwe. Es ist der letzte Frankenthaler Vorort, in dem zwei Großvereine die Ausrichtung des Dorffestes abwechselnd federführend übernehmen. In diesem Jahr ist die DJK Eppstein an der Reihe.
Die Mitglieder des Ortskartells Eppstein besprachen bei ihrer Sitzung die letzten Planungen für die Kerwe. DJK-Vorsitzender Peter Maischein forderte – nicht zum ersten Mal –, darüber nachzudenken, wie mehr Helfer in die Arbeiten eingebunden werden können. Die DJK alleine sei nicht mehr imstande, genug Helfer zu stellen. Maischein kritisierte, dass die Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements gegen Null gehe.
Am Freitagabend, 16. August, wird die Kerwe „ausgegraben“ und offiziell eröffnet. Erstmals wird mit Kathrin Hinkel eine Kerwemaid die Rede halten. Bereits am Nachmittag soll es ein Unterhaltungsprogramm unter Leitung des Jugendtreffs EppFlo für die Kinder geben.
Zauberer engagiert
Die Schausteller wollen dann laut Ortsvorsteher Uwe Klodt (SPD) zu einem Familiennachmittag einladen. Ein Zauberer sei engagiert. Für die musikalische Abendunterhaltung wurde laut Maischein DJ Shoot engagiert. Wie gewohnt soll der Kerweumzug am Samstag, 17. August, ab 16 Uhr durch Eppstein rollen. 17 Zugnummern seien sicher, informierte Klodt. An den drei anderen Abenden der Kerwe soll es im Festzelt Livemusik geben.
Das Ortskartell überlegt, den Ausrichter – ähnlich wie beim Strohhutfest – für das Engagement von Musikern mit einem Buttonverkauf zu unterstützen. Am Sonntag, 18. August, 10 Uhr, wird mit einem ökumenischen Gottesdienst in den Festtag gestartet, am Montag, 19. August, ab 10.30 Uhr mit einem bayrischen Frühschoppen. Am Nachmittag ist das Festzelt für die Hausfrauen reserviert, und am Abend wird das Fest beerdigt.
Lob für den Schorle-Lauf
Mit Stolz blickten die Vereinsvertreter auf die 1250-Jahr-Feier Eppsteins zurück. Lob gab es für den Schorle-Lauf. Das Fest war laut Klodt jedoch ein finanzieller Kraftakt, der nur aufgrund von Spenden in Höhe von rund 10.000 Euro in dieser Form möglich gewesen sei. Außer dem Schorle-Lauf waren alle Veranstaltungen für die Teilnehmer kostenlos.
Die immer weiter steigenden Kosten waren ein fortlaufendes Thema bei der Sitzung. Versicherungen, Toilettenwagen und Abgaben an die Gema schlügen immer mehr zu Buche.
Klodt bat die Mitglieder darum, darüber nachzudenken, ob das Ortskartell erneut den Fasching auf dem Bauernhof ausrichten soll. In diesem Jahr lief es aufgrund des Wetters nicht so gut. Fixkosten von 600 Euro müssten eingespielt werden. Trotzdem tendiere er zum Erhalt dieses Projektes.
Calmbach tritt nicht mehr an
Die Generalversammlung des als Verein eingetragenen Ortskartells wurde auf 18. Oktober, 19 Uhr, beim TSV Eppstein terminiert. Klar sei, dass der Vorsitzende Michael Calmbach nicht mehr antreten werde, informierte Klodt. Bereits für den 11. August lädt der Förderverein St. Cyriakus zu seinem Fest vor der katholischen Ortskirche ein, informierte der Vorsitzende des Fördervereins, Hans Dropmann, und bat um zahlreichen Besuch.