Frankenthal Einwurf: Ärgernis

Nach dem Fall Eppstein, wo für die Verbindung entlang der Landesstraße 524 fraktionsübergreifend im Ortsbeirat gekämpft wird, hat die Verwaltung nun ein zweites größeres Radwegeproblem. Die Aussage von Ex-Oberbürgermeister Theo Wieder – „Sicherer Radweg zum Rhein kommt“ – kann nicht falsch verstanden werden. Hier wird klar gesagt: Die Verwaltung ist am Thema dran, treibt die Planungen voran. Dass die Ortsbeiratsmitglieder in Mörsch nun mit Unverständnis und Ärger darauf reagieren, dass die Verwaltung in dieser Sache in den vergangenen Jahren untätig war, ja nicht einmal kommuniziert hat, dass sie das Projekt derzeit nicht weiter verfolgt, ist nachvollziehbar. So gesehen eierte Beigeordneter Bernd Knöppel (CDU) in der Sitzung herum, wurde vielleicht kalt erwischt. Klar war er 2014 noch nicht im Amt, im Stadtrat war er aber schon. Damit dürfte auch ihm die Historie des Projekts bekannt sein. Ob sich die BASF an ihre Zusage, sich an den Kosten des Radwegs zu beteiligen, am Sankt-Nimmerleins-Tag noch erinnert, ist doch sehr fraglich.
