Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Eckbachtals Trainer trotz Niederlage nicht enttäuscht

Eckbachtals Lars Reber (beim Wurf) erntete Trainerlob.
Eckbachtals Lars Reber (beim Wurf) erntete Trainerlob.

Mit einer 20:35 (14:19)-Niederlage bei den SF Budenheim musste Oberligist HSG Eckbachtal die Heimreise antreten. Trainer Thorsten Koch erkannte trotz der klaren Niederlage vor allem in der ersten Spielhälfte gute Ansätze seiner jungen Mannschaft.

Etwas störend war die Tatsache, dass die Gastgeber als ehemaliger Drittligist vergaßen, den Akku der Anzeigetafel zu laden. Deshalb mussten beide Mannschaften ohne Spielanzeige auskommen und die Trainer ihren Schützlingen die noch verbleibende Spielzeit sowie die Spielstände zurufen. Ganz schlecht schien dies in den letzten 18 Sekunden der ersten Spielhälfte zu klappen, denn die Gekkos mussten hier durch hektische Abschlüsse gleich Treffer hinnehmen. 17:14 (29.42), 18:14 (29.50) und mit dem Halbzeitpfiff das 18:14.

Dennoch attestierte Koch seiner jungen Mannschaft eine bis dahin gute erste Spielhälfte, auf die er gerne in den nächsten Spielen aufbauen möchte. „Unter der Woche versuchten wir uns noch auf den Rückraum der Budenheimer und vor allem auf deren Haupttorschützen Stefan Corazolla einzustellen, dies gelang uns dann auch ganz gut.“ So gelang Corazolla in der ersten Halbzeit nur ein Treffer, am Ende kam er auf sieben Tore. Maximilian Schreiber konnte zuletzt nur selten trainieren, dennoch musste er durchspielen. Zudem musste sich Philipp Schloss in der Halbzeitpause übergeben und kam in Halbzeit zwei kreidebleich zur Bank und konnte nicht mehr weiter spielen. Koch hofft, dass es sich nur eine Magenverstimmung handelte und er ihn am Wochenende gegen die zweite Garnitur des Drittligisten TuS KL-Dansenberg wieder einsetzen kann.

Reber springt ein

Simon Müsel plagten unter der Woche schon Schmerzen im Wurfarm, doch auch er biss sich durch und half vor allem in der Abwehr. Im Angriff konnte er aufgrund seines Handicaps keine Akzente setzen. „So musste Max Schreiber durchspielen. Um ihn in der Abwehr etwas zu schonen, ließ ich ihn dann auf außen decken.“ Koch freute sich vor allem über die Tatsache, dass in der ersten Halbzeit die angesprochenen Punkte umgesetzt wurden und seine Mannschaft so gut ins Spiel startete. Koch standen aufgrund der Ausfälle von Philipp Schloss und Simon Müsel keine gelernten Halbrechten mehr zur Verfügung, hier sprang dann Lars Reber ein, „Lars machte seine Sache gut, versuchte auch einiges“, lobe der Trainer.

Wegen des Feiertags am Dienstag muss die Mannschaft nun mit nur einem Training in das nächste Spiel gegen die TuS KL-Dansenberg II starten. Der Übungsleiter sieht es positiv, „vielleicht tut es der Mannschaft auch einfach mal gut, etwas zu pausieren. Sie halten sich mit Läufen unter der Woche fit und dann werden wir uns am Donnerstag auf Dansenberg einstellen.“ Geht es nach den Wünschen von Koch, werden dann die ersten Zähler eingefahren, doch der Übungsleiter warnt zugleich. „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir eine ganz junge Truppe sind und aktuell scheint einfach der Wurm drin zu sein. Die beiden deutlichen Niederlagen zuletzt sind sicherlich nicht gut für das Selbstvertrauen“, sagte er.

Niederlagen akzeptieren

Dennoch gelte es zu beachten, dass die beiden Niederlagen gegen ehemalige Drittligisten akzeptiert werden mussten, Eckbachtal schielt in eine ganz andere Richtung. Bei Budenheim war denn auch kein Einbruch innerhalb des Spiels zu erkennen, wenn sie durchwechselten, „da ist einfach eine ganz andere Qualität“, erkannte Koch neidlos an.

Das Spiel der HSG Eckbachtal II gegen den TV Wörth wurde aufgrund eines späten Verlegungswunsches (Freitagabend) kurzfristig verlegt, der neue Termin ist am 1. November.

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