Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Drastische Strafe für ehemaligen Spieler des TuS Flomersheim nach Trainingspartie

Ort des Geschehens: das Gelände des TuS Flomersheim.
Ort des Geschehens: das Gelände des TuS Flomersheim.

Für Aufsehen hat im Frankenthaler Fußball der Streit nach einem Trainingsspiel zwischen der zweiten Mannschaft und der AH des TuS Flomersheim gesorgt. Dabei ist am 6. August der Schiedsrichter der Partie, der ebenfalls vom TuS kommt, nach einem Schlag mit einem Aschenbecher schwer verletzt worden. Die Gebietsspruchkammer Vorderpfalz des Südwestdeutschen Fußballverbands hat jetzt ein drastisches Urteil gegen einen Spieler gesprochen.

Demnach ist der Spieler, der den Schiedsrichter attackiert hat, bis 31. Dezember 2021 gesperrt. Das hat TuS-Vorsitzender Markus Baumgärtner im RHEINPFALZ-Gespräch bestätigt. Der Spieler sei nicht mehr im Verein. Das gilt auch für einen Großteil der AH-Truppe. Der Streit hatte den Einsatz von Polizeikräften inklusive Diensthunden ausgelöst.

„Die Verhandlung hat aber auch gezeigt, dass es schwierig ist, Auslöser und Verursacher zu finden“, sagt Baumgärtner. Der Schiedsrichter hat nach RHEINPFALZ-Informationen von der Kammer eine Rüge erhalten. Der Verein selbst muss laut Baumgärtner die Verhandlungskosten tragen. Mit diesem Urteil ist der TuS-Vorsitzende nach eigener Aussage zufrieden.

„Der Täter hat sich mehrfach entschuldigt. Das nehme ich ihm auch ab. Er hat sehr betroffen gewirkt und weiß, was er dem Verein eingebrockt hat“, meint Baumgärtner. Und damit sei für ihn die Sache erledigt. Der Verein werde sich weiter für einen fairen Umgang mit- und untereinander einsetzen. „Das war schon immer unser Ziel in der Vereinsarbeit, und das bleibt es auch.“ Der Unparteiische pfeife inzwischen wieder. Etwas komplizierter machte den Fall, dass die Partie ein vereinsinternes Testspiel war. Der Unparteiische allerdings ist offiziell als Schiedsrichter beim Verband registriert.

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