Bobenheim-Roxheim Demokratiebündnis erinnert an ehemalige Synagoge

Die Zeichnung von der Roxheimer Synagoge stammt von Raimund Graber.
Die Zeichnung von der Roxheimer Synagoge stammt von Raimund Graber.

Das Bündnis „Gemeinsam für Demokratie und Vielfalt Bobenheim-Roxheim“ holt seine Veranstaltung nach, die am 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag, hätte stattfinden sollen, aber verschoben werden musste: die Einweihung der Gedenktafel für die einstige Synagoge im Ortsteil Roxheim. Der neue Termin wurde ebenfalls mit Bedacht gewählt: Am Freitag, 21. März, jährt sich zum 80. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs in Bobenheim-Roxheim. An der protestantischen Kirche, Bobenheimer Straße 19, werden ab 17 Uhr Bürgermeister Michael Müller und Heimatpfleger Klaus Graber sprechen. Der in der Gemeinde geborene und in Neustadt lebende Liedermacher Uli Valnion wird die Feier musikalisch gestalten. Die Gedenktafel soll an die 1889 eingeweihte Synagoge erinnern, die 1930 wegen der geringen Größe der jüdischen Gemeinde geschlossen, später in ein Wohnhaus verwandelt und 2017 abgerissen wurde.

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