Frankenthal Defekt und Sturm

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«Sembach.» Erst war die Lichtschranke defekt, dann kam auch noch Sturmtief „Fabienne“: Der MTC Bobenheim hatte bei seinem Automobil-Clubsport-Slalom im Gewerbegebiet Sembach mit allerlei Widrigkeiten zu kämpfen. Bevor Organisationsleiter Andreas Benthin vom MTC Bobenheim die Veranstaltung abbrechen musste, wurde in der Westpfalz aber spannender Motorsport geboten.

Dass die Zuschauer Benzingeruch schnuppern konnten, dafür sorgten die Piloten des Mazda-MX-5- und des Slalom-Youngster-Cups. „Schade, aber nachvollziehbar“, war der allgemeine Tenor bei den Piloten ob des Abbruchs. „Die Sicherheit geht vor“, meinte Peter Schild, ein erfahrener und erfolgreicher Slalomfahrer, der 2002 die deutsche Meisterschaft im Automobil-Slalom gewann. Die Fahrzeuge waren kaum abgeladen und durch die technische Überprüfung gerollt, da konnten sie auch schon wieder aufgeladen werden. Mehr Glück hatten die Fahrer im Slalom-Youngster-Cup, die ihre Wettbewerbe am Samstag und Sonntag problemlos austragen konnten. Die Klasse der Fahrer mit einem Führerschein beherrschte am Samstag Florian Feick aus Quirnbach. Nach zwei Läufen betrug sein Vorsprung 1,9 Sekunden auf Jannik Mahl (Rülzheim). Der wiederum lag nur sechs Hundertstelsekunden vor Sven Schlindwein (Dannstadt-Schauernheim). Der frischgebackene Vize-Rheinland-Pfalz-Meister im Jugend-Kart-Slalom, Philipp Bereswill aus Mutterstadt, bewies, dass er auch mit größeren und leistungsstärkeren Fahrzeugen schnell und sicher zwischen den rot-weißen Pylonen sein kann. Er gewann am Samstag die Klasse der Neueinsteiger vor dem Rheinland-Pfalz-Meister im Jugend-Kart-Slalom, Simon Steitz (Enkenbach-Alsenborn), und Michael Schumacher (Hauenstein). Platz sieben in dieser Wertung ging an MTC-Pilot Luca Hüter aus Frankenthal, der mit seinen beiden fehlerfreien Läufen zufrieden war. „Aber ich hätte schneller sein können“, meinte er. Am Sonntag wurde er Neunter, was ihm gar nicht gefiel. Der Sieg bei den Nachwuchsfahrern war auch am Sonntag Philipp Bereswill vorbehalten. Der Mutterstadter setzte sich vor Maximilian Kiefer (Landau) und Yannik Teschner (Annweiler) durch. In der Klasse II gab es mit Nico Rehm aus Neustadt am Sonntag einen anderen Sieger, aber den gleichen Verfolger. Jannik Mahl holte sich auch am zweiten Tag den zweiten Platz. Der Sieger des Vortags, Florian Feick, wurde Dritter. Als dreifacher Sieger fuhr Michael Zellner (Karlsruhe) nach Hause. Er gewann die Klasse der verbesserten Fahrzeuge im Mazda-MX-5-Cup vor Frank Krahl (Klingenmünster) und Marcel Braun (Ilsfeld). Die Klasse der Serienfahrzeuge beherrschte Axel Moser (Neustadt). Er gewann am Samstag vor Andreas Bauer (Freiberg am Neckar). Beim zweiten Wettbewerb tauschten sie die Plätze. Am Sonntag hatte Moser – auf nasser Piste – die Nase vorne. Zahlenspiegel

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