Frankenthal Christian Stalla neuer Leiter der Pro-Seniore-Residenz

Rückkehr zu den Wurzeln in der Pfalz: Schon als Zivildienstleistender engagierte sich Christian Stalla im Haus Frankenthaler Son
Rückkehr zu den Wurzeln in der Pfalz: Schon als Zivildienstleistender engagierte sich Christian Stalla im Haus Frankenthaler Sonne.

Beim Neujahrsempfang in der Pro-Seniore-Residenz Frankenthaler Sonne hat sich am Sonntag der neue Residenzleiter Christian Stalla offiziell vorgestellt. Er ist seit September dort tätig und vielen Mitarbeitern von früheren Jahren her bekannt, da er schon als Pflegedienstleiter dort arbeitete.

Beim Treffen von Bewohnern und Familienmitgliedern, begleitet von „Mister Music“ Bernd Jäger, fühlten sich alle Anwesenden offensichtlich wohl. Stalla meinte, er kehre praktisch zu seinen Wurzeln zurück. Er sei in Eppstein geboren, in Frankenthal zur Schule gegangen und habe 1995 seinen Zivildienst in der Frankenthaler Sonne geleistet. Zunächst machte er eine Ausbildung als Altenpfleger, später die Weiterbildung zum Pflegedienstleiter. Vor rund 17 Jahren hatte er für fünf Jahre die Pflegedienstleitung in Frankenthal und wechselte dann als Leiter nach Obrigheim. Im Unternehmen Pro Seniore ist er seit 24 Jahren tätig. Als er im August 2018 gefragt wurde, ob er die Residenzleitung in Frankenthal übernehmen wolle, habe er gern zugesagt. Momentan ist er zusätzlich noch in Obrigheim tätig. Dies wird sich Anfang Februar ändern, da seine Stelle dort dann besetzt sein wird.

120 Mitarbeiter, 230 Bewohner

Der 43-Jährige lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in Viernheim, hat aber noch enge Bindungen zu Frankenthal, da mehrere Familienmitglieder hier wohnen, wie er erwähnte. „Ich fühle mich wohl in der Frankenthaler Sonne, zumal sowohl die Bewohner als auch die Mitarbeiter mich gut aufgenommen haben“, betonte er. Schön sei, dass ein Großteil der Mitarbeiter schon seit vielen Jahren beziehungsweise Jahrzehnten im Haus tätig sei. Momentan gebe es 120 Mitarbeiter, 150 Bewohnerinnen und Bewohner im Pflegebereich sowie rund 80 im Betreuten Wohnen. Da regelmäßig viele Auszubildende in allen Pro-Seniore-Heimen beschäftigt würden, gebe es gut qualifizierten Nachwuchs. Dennoch sei immer Bedarf an Pflegekräften vorhanden.

Residenz soll schöner werden

„Einige Dinge möchte ich ändern im Haus, aber sachte“, versprach er den Bewohnern. Auf Nachfrage der RHEINPFALZ sagte er, „auch optisch möchte ich die Einrichtung verbessern“. Stalla sprach das neue Gesetz an, das die Pflegesituation verbessern soll. Gesundheitsminister Spahn (CDU) habe mehrfach auf fehlende Pflegekräfte hingewiesen. Das sei ein Problem. „Wann die Situation sich verbessert, werden wir sehen, wenn die Vorschläge umgesetzt sind“, meinte Stalla. Seines Erachtens ist es notwendig, dass es bundeseinheitliche Tarifverträge für die Mitarbeiter gibt, damit die Fachkräfte nicht wegen der besseren Vergütung in anderen Regionen die Stelle wechseln. Der Frankenthaler Beigeordnete Bernd Knöppel (CDU) begrüßte als Vertreter der Stadtverwaltung sowohl Stalla wie auch die Senioren und ihre Familien herzlich und wünschte allen weiterhin ein angenehmes Zusammensein. Eine Dame beglückwünschte ihn zum Bürgermeisterposten. „Das bin ich noch nicht, aber sollte ich es am Freitag werden, können sie mir gern gratulieren“, gab er schmunzelnd zurück. Stallas Vorgängerin Monika Koßmehl war rund zweieinhalb Jahre bei Pro Seniore als Residenzleiterin tätig. Sie ist nun seit 1. Januar Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Haus Edelberg in Frankenthal.

x