Frankenthal Boulderhalle: Für Baugenehmigung noch Details offen

Beliebter Sport: Bouldern. Der Alpenverein in Frankenthal will mit einem neuen Angebot unter anderem Schulen ansprechen.
Beliebter Sport: Bouldern. Der Alpenverein in Frankenthal will mit einem neuen Angebot unter anderem Schulen ansprechen.

Mit dem Bau einer neuen Boulderhalle will der Deutsche Alpenverein (DAV) in Frankenthal sein Angebot für Sportler noch attraktiver machen. Die Planung für den Anbau an die bestehende Kletterhalle Pfalz-Rock auf dem Areal des Alten Schlachthofs an der Mörscher Straße, die seit etwa fünf Jahren im Gespräch ist, ist einen Schritt weiter, nachdem der Haupt- und Finanzausschuss im Februar einem Grundstückskauf zugestimmt hat. Man sei mit der Baugesellschaft Frankenthal (BGF) als Eigentümerin des Grundstücks im Gespräch. Das Gelände ist als Ausgleich dafür gedacht, dass bei einer Erweiterung der Kletterhalle nach Osten hin Stellplätze für Übungsfahrzeuge der Feuerwehr wegfallen. Für eine Baugenehmigung müsse der Alpenverein aktuell allerdings noch weitere Detailfragen klären, informiert die Stadt auf Nachfrage. Unter anderem gehe es um Parkplatzfragen auf dem Schlachthof-Gelände. Das Verfahren werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Bouldern, also das Klettern ohne Sicherung an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwänden bis zu einer Höhe, aus der noch ohne wesentliches Verletzungsrisiko von der Wand zum Boden abgesprungen werden kann, ist ein Trendsport. Der Frankenthaler Alpenverein hat als Zielgruppe Schulen im Blick und will sich mit der neuen Anlage wirtschaftlich breiter aufstellen.

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