Frankenthal Bolzen ist des Trainers Sache nicht

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Im zweiten Jahr Fußball-B-Klasse hat der SC Bobenheim-Roxheim II bisher einen großen Schritt nach vorne gemacht. Nach der letzten Saison hatte das Team 23 Punkte auf dem Konto, nach der Hinrunde zehn. Aktuell sind es nach 13 Spieltagen schon 19 Zähler. Mit dieser Entwicklung ist Trainer Marius Heydasch zufrieden, wenngleich er weitere Schritte nach vorne fordert. Am Sonntag habe der SC II letztlich seiner Ansicht nach verdient mit 1:0 gegen die VT Frankenthal gewonnen. Allerdings hätten die Gastgeber in einigen Situationen ein wenig Glück gehabt. „Dass die VT zu guten Chancen kam, daran hatten wir großen Anteil“, sagt der Coach. Die erste Halbzeit sei vom Fußballerischen her bescheiden gewesen, resümiert der SC-II-Trainer. Man sei auf den Naturrasen ausgewichen, das habe einer Eingewöhnungsphase bedurft. Seine Spieler hätten anfangs oft mit langen Bällen agiert: „Das mag ich nicht. Das ist Bolzplatzfußball“, meint Heydasch. Nach der Pause habe der SC II ruhiger agiert, die Wechsel hätten gut funktioniert. Einer der Einwechselspieler, Florian Moske, hat das einzige Tor der Partie erzielt. Am Ende sei es zwar noch einmal hektisch gewesen, da die VT nach einer Ecke etwas grob eingestiegen sei, aber es sei für die Gastgeber nichts mehr angebrannt. Die Perspektiven für weitere Entwicklungsschritte stehen nicht schlecht, glaubt Heydasch. Nach der abgelaufenen Runde seien gute A-Jugend-Spieler zu den Aktiven gekommen. Der jugendliche Elan sei mitentscheidend für die positive Entwicklung in der aktuellen Saison. Auf der Torwartposition, wo der SC II in der vergangenen Saison große Besetzungsprobleme gehabt habe, glänze nun der Nachwuchs. Lukas Hünerfauth habe Riesenpotenzial, Simon Kurt sowie Tobias Höhr, die beide noch A-Jugend spielen, aber auch bei den Aktiven mittrainieren würden, seien ebenfalls stark. „Die machen einen Riesenjob“, schwärmt Heydasch. Insgesamt sei es am Anfang der Saison etwas besser gelaufen als momentan. Da seien mehr Spieler aus der ersten Mannschaft in der „Zweiten“ aufgelaufen. Jetzt sei der SC II mehr auf seinen eignen Kader angewiesen, müsse aufgrund der Verletztenmisere in der ersten Mannschaft ab und an Spieler für die A-Klasse abstellen. „Aber das ist vielleicht nicht so schlecht“, meint Heydasch. Auch wenn es „nur“ die zweite Mannschaft des Vereins ist – Heydasch fordert nach eigener Aussage viel von seinen Spielern. Für die Winterpause gibt es sogar eine Streichliste des Trainers. Jene, die nur ab und an erscheinen, die vorwiegend bei Freizeitveranstaltungen mit von der Partie seien, sollen aus dem Kader genommen werden. „Ich will Leute, die hungrig sind. Keine, die noch 100 Sachen nebenher machen“, betont Marius Heydasch.

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