Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga: VfR Frankenthal zum Saisonstart zu Hause gegen FV Freinsheim

Yannick Busljeta (links, im Duell mit dem Eppsteiner Maik Krön) und der VfR Frankenthal wollen gegen den FV Freinsheim einen bes
Yannick Busljeta (links, im Duell mit dem Eppsteiner Maik Krön) und der VfR Frankenthal wollen gegen den FV Freinsheim einen besseren Start hinlegen, als vergangene Saison.

Am Sonntag (15 Uhr) startet Fußball-Bezirksligist VfR Frankenthal mit einem Heimspiel gegen den FV Freinsheim in die neue Saison. Mit den Freinsheimern hat das Team von VfR-Trainer Martin Wohlschlegel noch eine offene Rechnung. Ob diese beglichen wird, dürfte auch ein Stürmer, der eine gute Vorbereitung gespielt hat, mitentscheiden.

Die Vorbereitung auf die jetzt beginnende Spielzeit hat sich VfR-Trainer Martin Wohlschlegel sicherlich anders vorgestellt. „Ich habe große Sorgen. Ich habe drei Verletzte, die dieses Jahr wohl nicht mehr zurückkommen“, sagt Wohlschlegel mit trauriger Stimme. Auf Matteo Randazzo, Jonas Weissheimer und Nico Ksinzik wird der Coach längerfristig verzichten müssen. Keine guten Vorzeichen für den Ligastart gegen den FV Freinsheim.

FV Freinsheim? Da war doch was? Bereits im vergangenen Jahr war der FVF zum Heimstart des VfR zu Gast im Ostpark. Damals unterlagen die Gastgeber mit 1:2. Diesmal soll es, wenn es nach Wohlschlegel geht, anders laufen. Er habe aus dem schwachen Start der vergangenen Spielzeit (zwei Spiele, zwei Niederlagen) gelernt, meint der Trainer.

Nicht nur Wetter heiß

„Wenn es heiß ist, muss man sich anders vorbereiten“, sagt Wohlschlegel und lacht. Ein Hauptaugenmerk hat der erfahrene Coach also auf die Fitness seiner Spieler gelegt. Doch nicht nur das Wetter sei heiß. Auch seine Spieler haben große Lust auf die Partie. „Ich denke, dass wir trotz der Verletzungsmisere etwas bewegen können am Sonntag“, ist der Übungsleiter überzeugt.

Die Generalprobe bei der DJK Eppstein ging für sein Team daneben. Mit 1:2 nach Verlängerung verlor der VfR im Verbandspokal gegen die DJK. Unglücklich ist Wohlschlegel über das Ausscheiden jedoch nicht. „Wir müssten am Mittwoch wieder spielen und dann am Freitag in Mechtersheim. Angesichts unserer derzeitigen Situation bin ich ganz froh, dass wir nur ein, zwei englische Wochen haben“, erklärt Wohlschlegel.

Aufmunterung für Busljeta

Abgehakt hat er die Niederlage aber nicht. Sein Team war die bessere Mannschaft und hatte zahlreiche Chancen, um zu gewinnen. Doch vor allem Yannick Busljeta, der ein ums andere Mal frei vor dem Torhüter der Eppsteiner stand und scheiterte, erwischte nicht seinen besten Tag. Er durfte sich aber über die Aufmunterung seines Coaches freuen.

„Ich bin froh, dass er da ist und immer weiter an sich arbeitet. Dass er mal einen solchen Tag drin hat – mein Gott. Wenn er einen reinmacht, dann macht er noch drei, vier mehr“, sagt Wohlschlegel. Zudem habe Busljeta in der Vorbereitung einige Tore erzielt. Diese erhofft sich der Trainer nun auch in der Saison. Anfangen kann der Ex-Heßheimer am Sonntag gegen den FV Freinsheim.

Erster Einsatz für Karawai

Im Kader der Gastgeber wird sich nicht viel verändern. Lediglich auf Offensivmann Oguzhan Lozan wird Wohlschlegel verzichten müssen. Der agile Stürmer befindet sich im Urlaub. Wer für ihn in die erste Elf rückt, ist noch nicht ganz klar. „Das werde ich im letzten Training entscheiden. Das Training haben wir von Donnerstag verschoben, weil es so kalt war“, scherzt Wohlschlegel.

Zu seinem ersten Einsatz soll Neuzugang Victory Karawai kommen. Der nigerianische Mittelfeldspieler, der über die Ukraine den Weg nach Frankenthal fand, imponiert dem Trainer mit seiner Art zu spielen. „Seit er weiß, dass er vom Verband die Spielgenehmigung erhielt, hat er einen Satz nach vorne gemacht“, beschreibt Wohlschlegel. Er sei ein sehr kreativer Spieler, der seine Defensivaufgaben nicht vergesse, umschreibt der Trainer seinen Schützling. Karawai wird sich jedoch erst an das System gewöhnen müssen und wird daher langsam herangeführt.

Einsatzgarantie für Nachwuchs

Ähnlich geht Wohlschlegel auch mit den Neuzugängen aus der eigenen A-Jugend um. Gemeint hatte er Nick Zwetzich, Alessio Kulawik und Vincenzo Caschetto. „Die machen mir richtig Spaß“, lobt Wohlschlegel und stellt ihnen zugleich eine Einsatzgarantie für das Spiel am Sonntag aus. Das will der VfR bestimmen. „Wir werden versuchen, das Spiel zu machen, Aktionen in die Abwehr der Gegner zu bringen und schauen dann, was geht“, sagt Wohlschlegel. Wenn das gelingt und Yannick Busljeta seine Torgefahr aus der Vorbereitung wiederfindet, dürfte ein Auftakterfolg zumindest realistisch sein.

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