Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga: SC Bobenheim-Roxheim zu Hause gegen BSC Oppau

Hiergeblieben: Adan Ali Dawe (links) und Lukas Seif versuchen, den Maxdorfer Daniel Kroll in der Mitte zu stoppen.
Hiergeblieben: Adan Ali Dawe (links) und Lukas Seif versuchen, den Maxdorfer Daniel Kroll in der Mitte zu stoppen.

Neuer Trainer, altes Problem. Auch unter der Führung von Norbert Prehn gelang dem Fußball-Bezirksligisten SC Bobenheim-Roxheim weder ein Sieg, noch ein Tor. Das soll sich schnellstmöglich ändern. Die nächste Gelegenheit dazu hat der SC am Mittwoch (19.30 Uhr) im Heimspiel gegen den BSC Oppau.

„Stop the count“ – „Hört auf zu zählen“, forderte einst der ehemalige US-Präsident Donald Trump, als es schlecht um seine Wiederwahl stand. Ähnlich dürfte es derzeit auch den Verantwortlichen beim SC Bobenheim-Roxheim gehen. Das Team von SC-Coach Norbert Prehn verlor am Samstag das Heimspiel gegen den SV Weisenheim/Sand mit 0:5 (0:2).

Es war die elfte Niederlage in Folge und das fünfte Spiel in Serie, in dem der SC mindestens fünf Gegentore kassierte. Doch ganz so schlecht, wie es die Zahlen aussagen, sei es nicht gewesen, sagt Norbert Prehn. „Wir waren gut. Wir waren gleichwertig und hatten Chancen“, berichtet der Trainer. Oftmals wurden dann aber falsche Entscheidungen getroffen.

Zufrieden mit 30 Minuten

Dennoch war er zufrieden – zumindest mit den ersten 30 Minuten der Begegnung. Das neue System funktioniere, beteuert Prehn. Er weiß jedoch auch, dass eine halbe Stunde guter Fußball nicht ausreicht, um in der Bezirksliga mitzuhalten. Vor allem dann nicht, wenn sein Team trotz 43-minütiger Überzahl nach einer Roten Karte für den Torwart des SVW kein Tor erzielt.

„Für uns war das sogar ein Genickbruch, dass Weisenheim eine Rote Karte bekommen hat“, gibt Prehn zu. Sein Team habe die Überzahl nicht ausnutzen können und durch zu offensives Auftreten noch weitere Gegentore bekommen. Für seine Mannschaft sei das eine sehr bittere Niederlage gewesen.

Aufbauarbeit gefordert

Prehn muss das Team nun wieder aufbauen und versucht, alles aufzuarbeiten. „Ich rede sehr viel mit meinen Spielern. Wenn ich hier fertig bin, habe ich ein abgeschlossenes Psychologiestudium“, sagt der Trainer. Vielleicht löst sich das Problem von selbst, wenn der Erfolg zurückkommt. Und da weiß Prehn, was zu tun ist. „Wir müssen die Chancen machen. Wir brauchen mal ein Tor und müssen in Führung gehen.“

Dann, so hofft er, komme der Glaube an die eigene Stärke zurück. Ob das allerdings genügt, um gegen den Tabellendritten aus Oppau zu bestehen, scheint fraglich. Prehn sieht der Begegnung aber positiv entgegen. „Ich erwarte eine offene Partie. Wir haben nichts mehr zu verlieren“, sagt der Coach.

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