Frankenthal Bester Sturm trifft auf beste Abwehr

Tormaschine SC: Hier trifft Kevin Bernhardt (rechts) im Spiel gegen den MTSV Beindersheim.
Tormaschine SC: Hier trifft Kevin Bernhardt (rechts) im Spiel gegen den MTSV Beindersheim.

«BOBENHEIM-ROXHEIM.» Topbegegnung in der Fußball-A-Klasse: Spitzenreiter SC Bobenheim-Roxheim empfängt am Sonntag, 15 Uhr, mit der TSG Eisenberg den aktuellen Tabellenzweiten am Binnendamm. In unserem Spiel des Tages trifft der beste Sturm (SC) der Liga auf den besten Abwehrverbund (TSG).

SC-Spielertrainer Benjamin Montino freut sich auf die Herausforderung: „Das sind die Spiele, für die wir trainieren.“ Obwohl die TSG Eisenberg mit einem 4:0-Sieg am Mittwoch gegen Croatia Ludwigshafen den zweiten Rang in der Tabelle erobert hat, wiegelt TSG-Trainer Eric Englert ab: „Wir pfeifen derzeit personell aus dem letzten Loch und fahren sicher als Außenseiter nach Bobenheim-Roxheim.“ Die Gelegenheit, sich die Eisenberger am Mittwoch als Vorbereitung auf das Spitzenspiel anzusehen, hat Montino ausgelassen. Sein Blick ist ganz auf die eigene Mannschaft gerichtet. „Wir wollen unser eigenes Spiel durchziehen. Den Gegner und auch den neuen Trainer kennen wir“, sagt Montino. „Wir wissen, was wir wissen müssen.“ Dass die Eisenberger unter der Woche am Ball waren, sieht Montino nicht als Nachteil für die Gäste. Schließlich hätten sie gewonnen und seien vielleicht noch besser im Rhythmus drin. „Das wird sicher keinen Ausschlag geben. Entscheidend werden Kleinigkeiten sein“, meint der SC-Coach. Nach neun beziehungsweise zehn Spieltagen ist das an der Tabelle abzulesen. Der Sportclub hat in neun Spielen 37 Tore geschossen, 13 davon gehen auf das Konto von Neuzugang Kevin Bernhardt, der im jüngsten Spiel bei Arminia Ludwigshafen (4:0) dreimal zugeschlagen hat. Den vierten Treffer in Ludwigshafen schoss der aus der eigenen Jugend gekommene Maximilian Haltenberger, der sich in seinem ersten Jahr bei den Aktiven ebenfalls bestens eingefügt hat. Er war bereits sechsmal erfolgreich. Die TSG Eisenberg hat zwar mit 25 Toren deutlich weniger Treffer erzielt, musste vor der Runde aber den Abgang ihres Toptorjägers hinnehmen. Bester Torschütze ist Lampros Kafkas (6). Auf der anderen Seite kassierte die TSG erst acht Gegentore – Ligabestwert. Mit neun Gegentreffern steht der SC dem aber kaum nach. „Bobenheim-Roxheim hat ein Spiel weniger als wir. Wenn sie am Sonntag gewinnen, sind sie sechs Punkte von uns weg“, beschreibt Gästecoach Eric Englert die Ausgangslage. Einige seiner Spieler seien grippekrank und verletzt. Da müsse er schauen, wer am Sonntag auflaufen könne. Sicher fehlen werden laut Englert Maurice Basler und Sebastian Kuhnhardt. Den SC habe er vor der Saison stark eingeschätzt, erklärt er. „Die haben sich gut verstärkt.“ Einen Nackenschlag musste aber auch Benjamin Montino im ersten Training der Woche hinnehmen. Da kugelte sich Robin Wanger die Schulter aus. Er wird am Sonntag nicht einsatzfähig sein: „Er war gerade richtig gut drauf. Da müssen wir schauen, wie wir ihn ersetzen“, sagt Montino. Einig sind sich die beiden Trainer in einem Punkt: Verschenken will die Punkte keiner von ihnen. „Wir wollen für klare Verhältnisse sorgen. Wenn man die Chance hat, gegen einen direkten Konkurrenten zu gewinnen, dann will man das auch wahrnehmen“, betont Montino. „Wir werden eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz schicken. Wir fahren nicht nach Bobenheim-Roxheim, um zu verlieren“, sagt Eric Englert. RHEINPFALZ-Tipp: 2:2

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