Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Auszeit im Freizeitpark: SC-Coach Sascha Löcher erholt sich vor Heimspiel gegen Maxdorf

 SC-Trainer Sascha Löcher will seine Mannschaft vor dem Heimspiel nicht unter Druck setzen.
SC-Trainer Sascha Löcher will seine Mannschaft vor dem Heimspiel nicht unter Druck setzen.

Sieben Monate ist es her, dass der SC Bobenheim-Roxheim seinen letzten Sieg in der Fußball-Bezirksliga bejubeln konnte. Das war beim 3:1 gegen die TSG Jockgrim. Am Sonntag (15.30 Uhr) soll endlich wieder gefeiert werden am Binnendamm. Dann trifft der SC auf den ASV Maxdorf.

SC-Coach Sascha Löcher wird am Donnerstagabend im Training fehlen. Der Übungsleiter verbringt ein paar Tage im Freizeitpark in Tripsdrill und genießt die kleine Auszeit. „Ich bin hier mit meiner Frau und meiner Tochter sowie einer weiteren Familie“, berichtet Löcher am Telefon. Er ist froh, dass der schon lange geplante Ausflug trotz Corona stattfinden konnte. Er mag es übrigens schnell. „Ich bin mutig und fahre jede Achterbahn“, gesteht der Übungsleiter. Bis Freitag will er mit seiner Familie noch im Freizeitpark bleiben. Pünktlich zum Abschlusstraining am Abend möchte er aber wieder am Binnendamm sein.

Löcher weiß, dass der Fußball viel Zeit in Anspruch nimmt. Deshalb sei es schön, mal zwei, drei Tage rauszukommen und den Kopf frei zu kriegen. „Dann kann man mit frischen Gedanken ins nächste Spiel gehen“, erklärt Löcher. Er ist froh, dass seine Familie sein Engagement als Trainer mitträgt. Er genießt deren Rückhalt – auch bei Heimspielen. Dann seien seine Frau und Tochter eigentlich immer dabei, berichtet er.

Heydasch in Quarantäne

Wer das Training des SC am Donnerstag leiten wird, war am Mittwoch noch unklar. Löchers Co-Trainer Marius Heydasch befindet sich nach einem Urlaub in Quarantäne. „Er wartet noch auf das Ergebnis seines Corona-Tests“ erläutert Löcher. „Wenn der Befund negativ ist, wird er das Training leiten.“ Sollte Heydasch nicht zur Verfügung stehen, werden entweder Benjamin Kaufmann oder Stephan Szymczak die Leitung der Einheit übernehmen.

Auch beim Kader des Bezirksligisten gibt es Fragezeichen: Alex Völkl ist krank, Max Rotter (Zerrung) und Jonas Willer (Muskelfaserriss) sind verletzt. Bei Lukas Seif, Nils Becker und Kevin Bernhardt, die mit muskulären Problemen kämpfen, ist der Einsatz fraglich. Dafür helfe erneut Michael Ofenloch aus, berichtet Löcher.

Sieg ist eigentlich Pflicht

Doch egal, wer am Ende auf dem Platz stehe: Sein Team müsse selbst das Spiel machen und den Gegner unter Druck setzen. Weil mit dem ASV Maxdorf eine Mannschaft aus der unteren Tabellenregion an den Binnendamm kommt, ist ein Sieg für Schlusslicht SC eigentlich Pflicht. Zumal die Gäste aktuell die meisten Gegentore in der Nordstaffel aufweisen (20). Druck will er seinem Team jedoch nicht machen. „Das kann auch lähmend sein“, weiß der SC-Coach.

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