Frankenthal aus der Region: Tödliches Unglück sorgt für Bahnverspätungen

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Bei einem Unfall mit einem Güterzug ist am Mittwochmorgen auf der Strecke zwischen dem Ludwigshafener und dem Mannheimer Hauptbahnhof ein Mann ums Leben gekommen. Möglicherweise handelt es sich um einen Suizid. Die Kriminalpolizei ermittelt. Das hat die Bundespolizei auf Nachfrage mitgeteilt. Zwischen Ludwigshafen und Mannheim kam es wegen des Unfalls seit 4 Uhr zu Zugausfällen und Verspätungen. Da die Linie 4 wegen Bauarbeiten nur bis zum Berliner Platz fährt, mussten Reisende auf Busse umsteigen, um zum Hauptbahnhof zu gelangen. Ab 8.30 Uhr war die Strecke laut Bahn wieder frei. Polizisten des Reviers Mannheim-Neckarstadt haben am Dienstagmittag auf ihrer Dienststelle einen 57-Jährigen wiederbelebt. Wie die Polizei gestern mitteilte, war der Mann kurz zuvor mit einem 36-Jährigen im Revier erschienen. Bevor die Männer ihr Anliegen vortragen konnten, verlor der 57-Jährige das Bewusstsein. Trotz Erster Hilfe konnte zunächst kein Puls festgestellt werden. Den Beamten gelang es, den Mann wiederzubeleben. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Männer zuvor versucht hatten, an einem Spielautomaten in einer Spielhalle zu betrügen. Hierbei flogen sie auf und flüchteten zu Fuß. Der Spielhallenbetreiber verfolgte die beiden durch den Stadtteil. Letztlich sahen sie keinen Ausweg mehr und „retteten“ sich ins Polizeirevier in der Waldhofstraße.

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