Frankenthal Auf den letzten Drücker

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Da hat der TuS Dirmstein aber auf den letzten Drücker noch einmal den Kopf aus der Schlinge gezogen. In der Partie der Fußball-A-Klasse siegten die Kicker aus dem Leiningerland gegen die SG Leiningerland am Sonntag durch zwei Tore in den Schlussminuten mit 4:3 (2:1). „Da hatten wir schon Glück. Denn erzwungen haben wir den Sieg nicht. Das hat sich einfach so ergeben“, sagt TuS-Trainer Tobias Hoffmann. Die Dirmsteiner hätten in der Schlussphase nicht einmal mehr richtig Druck gemacht, gesteht Hoffmann. Mit Blick auf die Tabelle und die vergangenen Spiele der Dirmsteiner, die nicht sonderlich erfolgreich waren (zwei Niederlagen, drei Unentschieden) meint der Coach: „Das war ein wichtiger Dreier. Sonst hätten wir den Blick nach unten richten müssen.“ Circa zehn Punkte Abstand zu den Abstiegsplätzen seien in Zeiten der Dreipunkteregel kein richtiges Ruhepolster mehr. Nun haben die Dirmsteiner ihren Mittelfeldplatz gesichert und den Vorletzten SG Leiningerland auf Distanz gehalten. So könne es mit einem weiteren Sieg am Samstag gegen den SC Bobenheim-Roxheim doch noch ein versöhnlicher Jahresabschluss für den TuS werden. Dirmstein steht derzeit mit 26 Punkten auf Platz sieben der Tabelle, könnte sich so noch ins vordere Mittelfeld schieben. Da auch Bobenheim-Roxheim die drei Zähler auf eigenem Platz nicht verschenken wird, ist mit einer spannenden Partie zu rechnen. Spannend ist ein gutes Stichwort, wenn es um die Partie des TuS Dirmstein bei der SG Leiningerland geht. Doch so viel Spannung hätte es für Hoffmann und Kai Schäfer, die den Club gemeinsam sportlich lenken, nicht geben müssen. Die Gäste seien in der ersten Halbzeit deutlich überlegen gewesen. Nach 22 Minuten führten sie bereits mit 2:0 durch Tore von Lampros Kafkas (8.) und Max Sembritzki (22.). Doch in der letzten Minute des ersten Durchgangs brachte Sven Tschirschke die SG per Strafstoßtor heran. Ein Treffer, der den Dirmsteinern wohl ein wenig auf’s Gemüt schlug. Souverän war es nämlich nach der Pause nicht, was die Gäste ablieferten. Kurz nach dem Wechsel drehte Tschirschke (50./55.) die Partie. Und Dirmstein kam nicht mehr richtig in die Gänge. „Die Gegentreffer entstanden, weil wir leichtsinnig verteidigt haben. Danach ist das Spiel eigentlich so dahingeplätschert“, sagt Hoffmann. Keiner habe kurz vor Schluss noch damit gerechnet, dass noch etwas passiert. Tat es aber. Dominik Groß (89.) und Maximilian Metzinger (90. + 1) ließen die Gäste ganz unerwartet noch über einen Sieg jubeln. „Es war wieder so, dass wir das Spiel machen mussten. Damit haben wir so unsere Schwierigkeiten“, berichtet Hoffmann. Im Winter soll der Kader ein wenig aufgestockt werden.

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