Frankenthal Arbeitsmarkt: Keine auffälligen Trends

Dass die Arbeitslosenzahl im August leicht gestiegen ist, hängt mit dem Auslaufen von Ausbildungsverträgen Ende Juli zusammen.
Dass die Arbeitslosenzahl im August leicht gestiegen ist, hängt mit dem Auslaufen von Ausbildungsverträgen Ende Juli zusammen.

Ziemlich ruhig und keine auffälligen Trends – so beschreibt die Agentur für Arbeit den Jobmarkt für die Region Frankenthal im August. Jugendlichen bieten sich der Behörde zufolge noch gute Chancen, auch kurzfristig einen Ausbildungsplatz zu finden.

Im Bezirk Frankenthal sind laut der Statistik der Agentur im August 2306 Menschen arbeitslos gewesen – 101 mehr als im Juli, aber 169 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sei um 0,3 Punkte auf 6,1 Prozent gestiegen. „Die Urlaubszeit hat sich im August bemerkbar gemacht“, sagt Steffen Böttcher, stellvertretender Leiter der hiesigen Geschäftsstelle.

Weniger neue Stellen

Neben dem Anstieg bei den unter 25-Jährigen, der mit dem Ausbildungsabschluss Ende Juli zusammenhängt, gebe es keine besonderen Trends. Böttcher betont: „Obwohl die Meldungen neuer Stellen erneut zurückgegangen sind, bestehen nach wie vor gute Chancen, einen Job zu finden.“ Qualifikationen könnten mithilfe von Förder- und Unterstützungsangeboten nachgeholt werden. Arbeitgeber hätten 92 neue Jobs gemeldet, 29 weniger als im Vormonat. Im Bestand seien 518 Stellen, 415 davon in Frankenthal.

Noch Ausbildungsplätze offen

Im Fokus der Behörde ist der Ausbildungsmarkt: Im Gesamtbezirk Ludwigshafen, zu dem Frankenthal und sein Umland zählen, seien von 2617 seit Oktober gemeldeten Stellen 738 unbesetzt. Dem stünden 544 Jugendliche gegenüber, die eine Stelle suchten. Kontakt für Beratungstermine: E-Mail Ludwigshafen.Berufsberatung@arbeitsagentur.de, Telefon 0800 4555500 (kostenfrei).

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