Frankenthal Altes Gerätehaus zu klein für neues Feuerwehrauto

Vom Neuköllner Platz ist die Eppsteiner Feuerwehr bisher ausgerückt. Wenn ein neues Gebäude errichtet wird, könnte sich Ortsvors
Vom Neuköllner Platz ist die Eppsteiner Feuerwehr bisher ausgerückt. Wenn ein neues Gebäude errichtet wird, könnte sich Ortsvorsteher Uwe Klodt in der alten Immobilie ein Bürgerhaus vorstellen.

Weil ein neues Löschfahrzeug nicht in das Eppsteiner Gerätehaus passen würde, braucht die Freiwillige Wehr im Vorort nicht nur ein funktionierendes Feuerwehrauto, sondern auch eine entsprechend große Halle. Langfristig ist geplant, einen Stützpunkt Südwest einzurichten, um von dort aus auch das Industriegebiet Am Römig zu versorgen.

Das aktuelle Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Eppstein ist seit Monaten kaputt und kann laut Verwaltung auch nicht mehr repariert werden. Das Gefährt soll deshalb verkauft werden. Im Ortsbeirat stellte Bürgermeister Bernd Knöppel (CDU) nun Ersatz in Aussicht. Infrage kämen zwei Modelle: ein Fahrzeug des Typs HLF 20 mit einem 2000-Liter-Löschwasserbehälter und ein Löschfahrzeug des Typs HLF 10, das zwar in seiner Originalausstattung nicht den Kriterien einer Feuerwehr wie der Frankenthaler in Risikoklasse 4 entspreche, aber aufgerüstet werden könne. Welches Fahrzeug letztlich gekauft werde, sei mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) abzustimmen. Die Behörde hat laut Knöppel einen Zuschuss zugesagt. Fest stehe allerdings jetzt schon, dass keines dieser beiden Löschfahrzeuge in das Eppsteiner Feuerwehrgerätehaus passt. Man plane deshalb, eine provisorische Funktionshalle zu errichten. Provisorisch deshalb, weil man einen neuen Stützpunkt Südwest schaffen wolle. „Der Römig wird wachsen“, sagte Knöppel. Dies sei auch bei der Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr Eppstein zu berücksichtigen. Neben dem bestehenden Logistikzentrum von Amazon baut die BASF am Römig ein Material- und Ersatzteillager. Wo der neue Stützpunkt entstehen könne, sei noch unklar. Auch beim Standort der provisorischen Halle für das neue Löschfahrzeug wollte sich Knöppel nicht festlegen. Es könnte der Neuköllner Platz werden, man prüfe aber auch andere Möglichkeiten. Ortsvorsteher Uwe Klodt (SPD) und Heinz Zimmermann (CDU) fragten Knöppel im Ortsbeirat, ob das alte Feuerwehrgerätehaus im Falle eines Neubaus zum Gemeindehaus umgebaut werden könne. „Das kann man diskutieren“, versprach der Bürgermeister. Das hänge allerdings entscheidend von den Kosten ab. Zunächst einmal gehe es um ein neues Löschfahrzeug sowie die dafür notwendige Funktionshalle, betonte Knöppel im Ortsbeirat. Darüber soll der Stadtrat in einer seiner nächsten Sitzungen abstimmen.

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