Donnersbergkreis Zweites Auswärtsspiel in Folge
WINNWEILER. Obwohl der ASV Winnweiler am vergangenen Spieltag den ersten Auswärtspunkt in seiner Verbandsliga-Geschichte geholt hat, ist er auf Platz 13 der Tabelle zurückgefallen. Allerdings beträgt der Rückstand auf Platz sechs nur ein einziges Pünktchen. Um in diesem dichten Tabellenmittelfeld drin zu bleiben, will der Aufsteiger auch im zweiten Auswärtsspiel in Folge heute um 16 Uhr beim SC Idar-Oberstein punkten.
Im Rückblick ist ASV-Trainer Jürgen Giehl mit dem Punktgewinn beim 3:3 in Rieschweiler nicht wirklich zufrieden: „Das war am Ende gut für die Moral, weil wir noch einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt haben, aber in der ersten Halbzeit müssen wir den Sack zumachen. Da sind wir mehrmals frei auf das Tor gelaufen.“ Er hofft, dass seine Mannschaft aus den Fehlern lernt, die zu den Gegentoren und damit zum Rückstand geführt haben. „Im Mittelfeld standen wir zu weit außen, deshalb waren wir im Zentrum nicht kompakt genug. Das müssen wir besser machen.“ Personell gibt es beim ASV in dieser Saison einfach keine Kontinuität. Beim punktgleichen Tabellenneunten muss Giehl auf jeden Fall auf die beiden Innenverteidiger Siebecker und Scharfenberger verzichten. Dazu kommen einige angeschlagene Spieler. Unter anderem ist der Einsatz von Torhüter Assel, der in Rieschweiler verletzt raus musste, ungewiss. Landesligist TuS Rüssingen rangiert derzeit auf Platz vier in der Tabelle, inmitten eines Pulks von vier punktgleichen Mannschaften, die den noch verlustpunktfreien und mittlerweile schon sechs Punkte enteilten Tabellenführer SV Herschberg verfolgen. Um dran zu bleiben, müssen die Rüssinger im Auswärtsspiel in Steinwenden, heute, 16.30 Uhr, punkten. Das sieht auch TuS-Trainer Ako Yalcin so, der wieder auf die ein Spiel gesperrten Sencer Koc und Daniel Kalepky zurückgreifen kann, womit sich die personellen Engpässe etwas entspannen. „Wir müssen diesen Spieltag noch durchhalten, dann sind wir wieder komplett“, schaut er schon eine Woche weiter, denn dann stehen auch wieder Christian Hehnel und Semir Borogovac zur Verfügung. Vor dem Tabellenneunten Steinwenden, der in den bisherigen sechs Saisonspielen erst sechs Gegentreffer hinnehmen musste, dabei auch dreimal zu Null spielte, zeigt er Respekt. „Eine sehr gute Mannschaft, sehr diszipliniert, mit klarer Linie. Wenn wir da etwas holen wollen, müssen wir ebenso diszipliniert auftreten“, heißt seine Forderung an seine Elf. Die letzten beiden Aufeinandertreffen vor zwei Jahren in der Landesliga konnte der TuS siegreich gestalten. (bsl)