Donnersbergkreis Zwei Verletzte bei Unfall auf A 63
Zwei verletzte Personen und 25.000 Euro Sachschaden: Das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am späten Donnerstagnachmittag auf der Autobahn 63 zwischen Winnweiler und Göllheim in Höhe Röderhof. Auslöser war laut Polizei ein Reifenplatzer, woraufhin ein 55-Jähriger die Kontrolle über seinen VW-Kastenwagen verlor. Probleme bereiteten laut dem Winnweilerer Wehrleiter Christian Füllert Verkehrsteilnehmer, die den Einsatzfahrzeugen auf dem Weg zur Unfallstelle keinen Platz machten.
Wie die Polizei mitteilte, geriet der Transporter nach dem Reifenplatzer ins Schleudern und überschlug sich schließlich. Anschließend blieb der VW-Crafter auf der Seite liegen. Laut Polizei wurden Fahrer und Beifahrer bei dem Unfall verletzt. Wie der Winnweilerer Wehrleiter Christian Füllert gestern sagte, wurde eine Person mit einem Krankenwagen, eine mit einem Rettungshubschrauber in Krankenhäuser gebracht. Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Mainz, Höhe Röderhof. Die Fahrbahn wurde halbseitig gesperrt, damit der Hubschrauber landen konnte, rund eine Viertelstunde auch voll. „Es hat sich ein Rückstau von etwa 1,5 Kilometern gebildet“, sagte Füllert. In dem Transporter befanden sich laut dem Wehrleiter mehrere Flüssiggasflaschen und eine Acetylengasflasche. Diese wurden geborgen und auf Beschädigungen überprüft. Es sei keine Leckage feststellbar gewesen. Und der Wehrleiter berichtete von einem Problem, das kürzlich auch nach dem Bus-Unfall auf der A 9 Thema war: Autofahrer, die keine Rettungsgasse frei hielten und so den Feuerwehrfahrzeugen den Weg zur Unfallstelle blockierten. „Wir hatten in den letzten Wochen sehr viele Probleme mit Verkehrsteilnehmern, die den Einsatzfahrzeugen keinen Platz machten“, sagte Füllert – und ergänzte: „Das Verhalten an Einsetzstellen ist immer öfter sehr pietätlos. Da wird man als Einsatzkraft zunehmend gefrustet.“ Bei dem Unfall am Donnerstagnachmittag haben laut dem Wehrleiter auch einige Verkehrsteilnehmer in Höhe der Unfallstelle ihre Fahrt verlangsamt, zum Teil auch Bilder oder Videos mit ihrem Smartphone gemacht. „Dabei kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, da nachfolgende Fahrzeuge abrupt bremsen müssen.“