Donnersbergkreis Zur Sache: Rockenhausener Bereich wird „zunehmend sicherer“

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Wie in der gesamten Westpfalz ist auch im Bereich der Polizeiinspektion Rockenhausen die Gesamtzahl der Straftaten rückläufig. 2015 waren es 1319 Fälle, 2016 wurden 1100 verzeichnet. Im vergangenen Jahr wurden allerdings mit 767 Fällen gegenüber 951 in 2015 auch 184 Straftaten weniger aufgeklärt. „Dennoch positiv: Es konnten immer noch mehr als zwei Drittel der Gesamtstraftaten aufgeklärt werden“, teilt die Polizeiinspektion Rockenhausen in ihrem Kriminalitätslagebild mit. Die Aufklärungsquote lag 2016 bei 69,7 Prozent. Für die 767 aufgeklärten Taten wurden 617 Tatverdächtige ermittelt – 462 Männer und 155 Frauen. „317 Tatverdächtige stammten aus der Gemeinde, in der auch die Tat begangen wurde“, teilte die Polizei mit. Weitere 133 Tatverdächtige stammten aus dem Donnersbergkreis, 85 Tatverdächtige hatten ihren Wohnsitz im übrigen Rheinland-Pfalz. „Die verbliebenen Tatverdächtigen hatten entweder ihren Wohnsitz im restlichen Bundesgebiet, waren ohne festen Wohnsitz oder ihr Wohnsitz konnte nicht festgestellt werden“, so die Polizei. Bei den Personen handelte es sich um 18 Kinder, 47 Jugendliche, 55 Heranwachsende und 497 Erwachsene. Eine Zunahme von 29 auf 58 Fälle gab es bei den Wohnungseinbrüchen. Das ist laut Polizei mit „einer kleinen Anhäufung von Delikten im Raum Winnweiler begründet. Dort zog eine Gruppe von Dieben aus dem Norden in Richtung Kaiserslautern entlang der Autobahn und brach in verschiedene Häuser ein.“ Tatzeitraum war im März des vergangenen Jahres (wir berichteten). Mit dem „Weiterzug“ der Diebe sei das Phänomen der kleinen Häufung in diesem Bereich wieder verschwunden. Kaum Thema sind im Westkreis Taschendiebstähle. „Täter von Taschendiebstählen suchen große Kaufhäuser oder stark frequentierte Fußgängerzonen oder Rummelplätze auf, um so im Gedränge im Verborgenen zu operieren“, berichtet die Polizei. Deutlich abgenommen haben Vermögens- und Fälschungsdelikte – von 216 Straftaten in 2015 auf 175 Fälle in 2016. Zu Vermögens- und Fälschungsdelikten gehören unter anderem Betrug, Untreue oder Urkundenfälschung. Im Bereich des Waren- und Warenkreditbetrugs liegt der Schwerpunkt bei Internetbetrügereien. Hier gab es eine Abnahme von 91 Fälle auf 56. Beim Waren- und Warenkreditbetrug dreht es sich um das Bestellen von Waren, ohne zu zahlen, oder um Kassieren des Warenpreises, ohne zu liefern. Gestiegen um 15 Fälle ist der Handel mit Betäubungsmitteln. Im Bereich der Rauschgiftkriminalität gibt es hingegen eine Senkung um 16 Fälle auf 46 Fälle im Jahr 2016. „Der Bereich der Polizeiinspektion Rockenhausen wird zunehmend sicherer“, bilanzieren die Beamten. |ssl

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