Donnersbergkreis
Winnweiler: VG-Rat beschließt neue Kleidung für die Feuerwehr und Gefahrenabwehrverordnung
Der Verbandsgemeinderat hat am Mittwoch eine Gefahrenabwehrverordnung verabschiedet und neue Kleidung für die Feuerwehrangehörigen der VG beschlossen.
Die Verbandsgemeinde ändert ihr Konzept zur Ausstattung der Feuerwehrangehörigen im Bezug auf deren persönliche Schutzausrüstung. Das jetzige Konzept sieht eine sandfarbene Garnitur, bestehend aus einer Jacke, einer Hose und Handschuhen vor, die rund 1000 Euro kostet.
Wie Bürgermeister Rudolf Jacob erläuterte, hätten die beiden letzten Sommer gezeigt, dass dies bei Einsätzen zu einer sehr hohen Wärmebelastung führe. Der Markt biete mittlerweile eine leichte Überbekleidung, die für die Brandbekämpfung im Freien zugelassen sei, so Jacob. Eine solche Garnitur koste rund 400 Euro.
Für die kalte Jahreszeit soll zu jeder Schutzausrüstung eine Fleecejacke zum Preis von 30 Euro beschafft werden. Die Kosten für die neue Ausrüstung belaufen sich insgesamt auf rund 120.000 Euro.
Aggressives Verhalten ist verboten
Für öffentliche Straßen, Wege und Plätze, aber auch für Grillplätze, Erholungs- und Sportanlagen, Kinderspielplätze und Toiletten wird es eine neue Gefahrenabwehrverordnung geben. Jede aggressive und störende Form des Verhaltens dort ist demnach verboten, und verboten ist es auch, diese Einrichtungen zweckfremd zu benutzen.
Das heißt beispielsweise, dass Hunde auf öffentlichen Straßen in Ortslagen nur noch angeleint geführt werden dürfen und dass sie außerhalb dieser Gebiete umgehend und ohne Aufforderung anzuleinen sind, wenn andere Personen sich nähern.
Geregelt ist in der Verordnung auch eine Beseitigungspflicht von Plakaten nach der darauf angekündigten Veranstaltung. Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 5000 Euro geahndet werden. llw