Kirchheimbolanden
Welchen bundesweiten Preis der Kirchheimbolander Bosch Car Service erhalten hat
Mehr als 1000 Unternehmen in Deutschland wurden für den Titel „Werkstatt des Jahres“ nominiert – darunter auch der Bosch Car Service Marc Linn aus Kirchheimbolanden. Jeder habe sich für den Preis bewerben können, erzählt Linn. Dafür habe er zunächst einen Fragebogen ausgefüllt, in dem die Angebote der Werkstatt präsentiert wurden. Zur Bewerbung gehörten auch Kundenbewertungen und ein Image-Video. All das ist in die Entscheidung der mit Fachleuten besetzten Jury eingeflossen – und offensichtlich hat der Betrieb aus der Kleinen Residenz dabei ein sehr gutes Bild abgegeben.
Die 25 Gewinner sind bei einer Feier im Oktober in München ausgezeichnet wurden. Marc Linn durfte den Preis zusammen mit seiner Frau entgegennehmen. Neben dem Pokal erhielt die Werkstatt einen Gutschein im Wert von 2000 Euro, der für Marketingzwecke ausgegeben werden kann. Zusätzlich wurde unter den Preisträgern ein Auto verlost – so viel Glück hatten die Linns dann aber doch nicht.
Anzahl der Beschäftigten von zwei auf 18 gestiegen
„Wir sind alle sehr erfreut“, betont Marc Linn. 1981 hat sein Vater Gunter die Werkstatt gegründet. Er selbst sei schon früh „mit Herzblut“ dabei gewesen, später machte er in der heimischen Firma seine Ausbildung und den Meister. 2017 hat Marc Linn die Bosch Werkstatt von seinem Vater übernommen – damals noch mit zwei Mitarbeitenden. Mittlerweile ist diese Zahl auf 18 gestiegen, darunter drei Kfz-Meister. „Fachkräftemangel habe ich Gott sei Dank nicht“, sagt Linn. Ein Großteil des Personals habe schon die Ausbildung bei ihm gemacht.
Von der Inspektion bis zu Reparaturen an der Karosserie biete der Bosch Car Service eine breite Palette an Leistungen an, schildert Marc Linn. Den vielzitierten Slogan „Bei uns ist der Kunde König“ versuchten er und sein Team in die Tat umzusetzen. So seien er und seine Belegschaft stets bemüht, auf dem neusten Stand der Technik zu sein, um alle Wünsche der Kunden erfüllen zu können. Das sei nicht einfach: „Die Autos werden immer komplexer, es ist immer mehr Technik drin“, sagt Marc Linn. Das liege auch an den vielen gesetzlichen Vorgaben, an die sich die Hersteller halten müssten. Wichtig seien daher eine konstante Weiterbildung und regelmäßige Investitionen – etwa in Messgeräte für Abgasmessungen und Schulungen für die Mitarbeitenden. Den Preis sieht Marc Linn als Bestätigung der Arbeit aller Beteiligten: „Es ist für uns ein Ansporn, das so aufrecht zu erhalten.“