Winnweiler Wasserwerk: Zusammenarbeit mit Göllheim und Eisenberg
„Mit vier Arbeitern im Wasserwerk ist es manchmal schwierig, den Betrieb aufrecht zu erhalten“, sagt Bürgermeister Rudolf Jacob zu der aktuellen Lage in der VG Winnweiler. Eine Person fehle einfach. Zumal manche Arbeiten nur zu zweit erledigt werden könnten. Bei Krankheitsfällen seien dann schnell zu wenige Mitarbeiter da. Deshalb soll das VG-Wasserwerk nun der AöR Göllheim-Eisenberg beitreten und würde dann auch mit zu den zukünftigen Trägern gehören. So kann die VG weiter kommunal Einfluss nehmen und Entscheidungen treffen. Für die Mitarbeiter würde sich der Dienstort ändern und künftig Göllheim sein. Das heiße aber nicht, dass die Mitarbeiter dort täglich hinfahren müssten, sagt Jacob. Mit den Mitarbeitern aus Winnweiler wären insgesamt 15 Mitarbeiter in der AöR beschäftigt, womit die Versorgungssicherheit erhöht wird. Auch durch gemeinsamen Materialeinkauf könne gespart werden.
Insgesamt wurden vom Verbandsgemeinderat drei Varianten diskutiert, um das Problem im Wasserwerk zu beheben. Möglichkeit eins wäre gewesen, einen fünften Mitarbeiter einzustellen, Möglichkeit zwei, die Betriebsführung an die Stadtwerke Kaiserslautern zu übertragen. Diese beiden Optionen wären für die VG aber teurer gewesen. Schnell hatte sich aber die Tendenz zu dritten Variante herauskristallisiert.