Donnersbergkreis „Verteidigen können sie!“

„Personell sieht es bei uns dieses Wochenende genauso schlecht aus wie schon die ganze bisherige Runde. Uns fehlen derzeit zehn Spieler aus der Mannschaft vom letzten Jahr. Das sind Langzeitverletzte, unter anderem mit Mittelfußbruch, Kreuzbandriss oder einer Achillessehnenverletzung. Alles schwerere Verletzungen. Die Stimmung in der Mannschaft ist aber nach wie vor okay. Wir versuchen immer, uns so gut es geht zu wehren. Steinbach wird morgen überlegen auftreten. Wir müssen daher versuchen, das Spiel lange genug offen zu halten. Wenn uns das gelingt und wir vielleicht den einen oder anderen Konter positiv abschließen können, haben wir eine Chance. Unser Kunstrasen könnte zudem ein Vorteil für uns sein. Dennoch: Steinbach ist morgen der klare Favorit. Bei unseren letzten Spielen habe ich mich mehr über das 0:1 gegen die TSG Kaiserslautern als über das 0:7 gegen den SV Hinterweidenthal geärgert. Je knapper, desto ärgerlicher. Aber das Schöne ist ja: Jedes Spiel geht wieder bei 0:0 los.“ Timothy Hanauer (Spielertrainer TuS Steinbach) „Letzten Sonntag hat der FC Queidersbach um halb zwölf angerufen und wollte das Spiel absagen und sogar die Punkte abgeben. Da hatten bei uns schon einige die Taschen gepackt. Wir haben aber gesagt, dass wir das Spiel verlegen. Ob die Pause für uns nun gut oder schlecht war, wird sich am Sonntag nach der Partie gegen Bolanden zeigen. Wenn man die Tabelle ansieht, müsste es eigentlich eine eindeutige Sache werden. Zumal wir uns in der Vergangenheit in Bolanden immer leichter getan haben als Bolanden bei uns. Wir sind komplett aufgestellt und rechnen mit einem Dreier. Bei den Bolandern ist die Anzahl der Gegentore natürlich fatal. Außerdem spielt die Familie Ruppert seltener, so macht der TuS weniger Tore. Wenn Bolanden aber mal in Führung ist, kann es schwer werden. Verteidigen können sie! Natürlich besteht das Risiko, dass man in so einem Spiel den Gegner unterschätzt – das haben wir vor zwei Wochen beim 1:2 gegen Knopp gesehen. Ich gehe aber nicht davon aus, dass uns das innerhalb so kurzer Zeit wieder passiert.“