Donnersbergkreis Verkehrsverein-Aus endgültig besiegelt

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Nun ist es endgültig: Der Verkehrsverein Winnweiler hat sich aufgelöst. Der entsprechende Beschluss ist in der Mitgliederversammlung einstimmig gefasst worden. Zum Liquidator wurde der bisherige stellvertretende Vorsitzende Gerd Haffner bestimmt. Ansprüche können innerhalb einer angemessenen Frist bei ihm geltend gemacht werden.

Haffner erläuterte nochmals die Gründe für das unvermeidliche Aus des Vereins. Wie mehrfach berichtet, hatte sich seit dem altersbedingten Rücktritt des ersten Vorsitzenden Otmar Scherer im Jahr 2012 kein Nachfolger gefunden. Zudem waren die Arbeiten in der jüngeren Vergangenheit fast ausschließlich von Vorstandsmitgliedern ausgeführt. Die verbliebenen 74 Mitglieder sahen keine Zukunft mehr für den Verein, der zudem überaltert ist. Bereits geplante oder begonnene Arbeiten haben die Vorstandsmitglieder in den vergangenen Wochen abgeschlossen. Schwankungen hatte es in der Vereinsgeschichte immer wieder gegeben: Nach einer eher mauen Phase haben Anfang der 1990er Jahre die Aktivitäten wieder zugenommen. So hat der Verein das Ortsbild von Winnweiler wesentlich mitgeprägt – etwa sind mit finanzieller Unterstützung der Ortsgemeinde die Ortseingangstafeln beschafft und installiert worden. Auch wurden auf Vereinskosten historische Gebäude mit kleinen Schrifttafeln versehen, um dadurch die Bedeutung des jeweiligen Hauses hervor zu heben. Die Informationstafel mit Abbildungen von Ortsrundgängen sind ebenfalls eine Initiative des Verkehrsverein. Eine der letzten Handlungen war die Einweihung der historischen Gienanth-Kübel vor dem Jüdischen Museum der Nordpfalz im Ortskern. Über viele Jahre hat der Verein am Weihnachtsmarkt mitgewirkt und in vielen Belangen die Ortsgemeinde unterstützt. (llw)

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