Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Rüssingen setzt auf junge Spieler

Die Verbandsligafußballer TuS Rüssingen treffen in Pfeddersheim auf zwei bisherige Mitspieler.
Die Verbandsligafußballer TuS Rüssingen treffen in Pfeddersheim auf zwei bisherige Mitspieler.

Die auf 17 Mannschaften angewachsene Fußball-Verbandsliga startet ihre Spielzeit extrem früh. Schon am Mittwoch steht der erste Spieltag an. Für den TuS Rüssingen steht gleich eine Herkulesaufgabe an.

Die neu formierte Mannschaft muss am Mittwoch um 19 Uhr beim Titelkandidaten TSG Pfeddersheim antreten. Für Behcet Öztürk, den neuen Spielertrainer der Rüssinger, ist es gleich die schwerste Aufgabe von allen, denn er hält den Oberliga-Absteiger aus dem Wormser Vorort für den Topfavoriten auf die Meisterschaft. Trotzdem sind er und seine Mannschaft natürlich nicht gewillt, die Punkte freiwillig in Pfeddersheim zu lassen. Die Stimmung im Kader vor der Ouvertüre sei gut, wie es Öztürk beschreibt, obwohl es im letzten Vorbereitungsspiel beim Oberligisten Arminia Ludwigshafen eine herbe 1:5-Niederlage gab. „Das hatten wir schon so ein bisschen einkalkuliert. Aber wir wollten zum Abschluss der Vorbereitung noch einmal gegen einen starken Gegner spielen. Und 80 Minuten lang sah das auch ganz ordentlich aus. Das macht mich optimistisch, dass wir auch in Pfeddersheim dagegenhalten können“, sieht der Trainer seine Mannschaft gut vorbereitet.

Wieder mal ein Umbruch

Es gab ja mal wieder einen personellen Umbruch bei den Rüssingern. Aus dem letztjährigen Kader sind nur vier Spieler geblieben. Der 32-jährige Öztürk setzt dabei vermehrt auf junge Spieler. So sind sechs der neuen Spieler gerade erst von der U19 in den Herrenbereich gewechselt. Mindestens zwei davon sieht der Coach auf dem direkten Weg zum Stammspieler. Damit einher geht natürlich aber auch die Unerfahrenheit der Mannschaft. „Wir haben in einigen Vorbereitungsspielen richtig Lehrgeld bezahlt und werden dies sicher auch noch im Verlaufe der Saison zahlen müssen. Daraus müssen wir die richtigen Schlüsse ziehen und die einfachen Fehler abstellen“, fordert der Trainer Geduld mit der Mannschaft.

Beim Gegner sieht das ein bisschen anders aus. Trainer Nauwid Amiri, der ab und an von seinem Bruder Nadiem, fünffacher deutscher Nationalspieler und derzeit beim Bundesligisten FSV Mainz 05 engagiert, unterstützt wird, kann auf eine spielstarke und routinierte Mannschaft zurückgreifen, die durchaus den Wiederaufstieg schaffen kann. Neben Danny Blum, Ex-Profi unter anderem in Nürnberg, Frankfurt und Bochum, spielen mit Marcel Bormeth und Fabrizio Moncada zwei Stützen des TuS aus der vergangenen Saison jetzt bei der TSG. Auch Ibrahim Anli hat schon einige Jahre das Dress der Rüssinger getragen und läuft jetzt für die Rheinhessen auf.

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