Donnersbergkreis RHEINPFALZ Plus Artikel Tischtennis: Die zweite Saisonhälfte steht für die Donnersberger Teams an

Sichere Bank beim ASV Höringen: Marcel Dohmen, der von 22 Einzel 21 gewonnen hat.
Sichere Bank beim ASV Höringen: Marcel Dohmen, der von 22 Einzel 21 gewonnen hat. Foto: J. Hoffmann

Die Tischtennis-Teams in der Region stehen kurz vor dem Start in die zweite Saisonhälfte. Zeit, um auf die Vorrunde zurückzublicken, aber auch, um die kommenden Gegner in den Blick zu nehmen. Denn für die Regionalliga-Damen der TSG Zellertal steht gleich ein Schlüsselspiel auf dem Programm.

Für die Damen der TSG Zellertal war der Start in der Regionalliga Südwest von vorneherein ein großes Abenteuer. „Wir wussten, dass das Ziel Ligaverbleib ganz schwer werden wird“, prophezeite Mannschaftsführerin Silke Ermel. In den bisherigen neun Spielen haben die TSG-Damen noch keinen Punkt geholt. Allerdings: Möglich ist der Ligaerhalt weiterhin. Momentan hat das sieglose Ligaschlusslicht jeweils nur drei Punkte Rückstand auf den Tabellenvorletzten TTV Weinheim-West und den Drittletzten DJK Heusweiler (beide 3:15 Punkte). Der Drittletzte könnte sich theoretisch noch in die Relegation retten. Gegen Weinheim-West verlor die TSG in der Vorrunde mit 3:8. In Heusweiler gab es ein 1:8. Dennoch: Die Zellertalerinnen gehen motiviert in die zweite Saisonhälfte. „Der Spaß steht an erster Stelle“, so Ermel.

Den Rückrundenauftakt bestreiten die TSG-Damen am Sonntag, 10 Uhr, zu Hause gegen den TTV Weinheim-West. Es ist gleich ein Schlüsselspiel. Gewinnt die TSG das Duell – wer weiß –, dann wäre das Wunder Ligaverbleib noch möglich.

Zu Beginn ein Doppelspieltag

In der Oberliga Südwest kämpfen die Damen desTTC Winnweiler ebenfalls um den Ligaverbleib. Mit der Bilanz von 7:11 Punkten steht das Team von Kapitänin Katharina Dinges auf dem drittletzten Tabellenrang, der die Relegation bedeuten würde. Allerdings hat der TSV Gau-Odernheim, der den ersten Nichtabstiegsrang belegt, genau die gleiche Bilanz wie die TTC-Damen. Weh tun dem Team im Rückblick auf die Vorrunde besonders die 6:8-Heimniederlage gegen Gau-Odernheim und das 3:8 gegen die TSG Kaiserslautern II im abschließenden Spiel der ersten Saisonhälfte. Aus diesen beiden Partien waren nämlich Punkte eingeplant. Dinges hatte in den Einzeln mit 14:8 Siegen die beste Bilanz. Die TTC-Damen starten mit einem Doppelspieltag in die Rückrunde. Zunächst empfängt Winnweiler am Samstag, 18.30 Uhr, den Tabellensechsten 1. FC Saarbrücken. Am Sonntag müssen Dinges und Co. dann beim Ligaspitzenreiter TTC Riedelberg um 10 Uhr antreten.

Die Damen des TTC Winnweiler II liegen mit Rang acht in der 2. Pfalzliga im Soll. Am Sonntag, 14 Uhr, steht der Rückrundenauftakt beim TTV Edenkoben an. Die Damen der TTF Rockenhausen stehen einen Platz und einen Zähler hinter Winnweiler. Spitzenspielerin Yvonne Mayr konnte noch nicht so oft spielen. Anja Dietrich auf der vier war mit 16:10 Siegen erfolgreichste Spielerin der TTF, die am Samstag, 19 Uhr, bei der SG 2018 Hochspeyer spielen.

Bisher eine fast perfekte Runde

Die Herren des TTC Winnweiler spielten in der 2. Pfalzliga West eine beinahe perfekte Vorrunde. Das Team von Kapitän Ilja Kratschmer geht als Spitzenreiter in die zweite Saisonhälfte. Zehn von elf Spielen gewann der TTC. Nur gegen den Tabellenzweiten und größten Konkurrenten TTC Brücken gab es ein 8:8.

Das hintere Paarkreuz weist die beste Bilanz auf. Christian Müller (14:1) und Martin Salm (14:2) waren stark. Kratschmer (13:6) und Thomas Kolbin (10:7) spielten vorne ebenfalls sehr ordentlich. In der Mitte glänzten Jean-Pierre Paquette (10:5) und Matthias Linder (12:5). Für die Rückrunde bleibt alles wie gehabt. Am Samstag, 19 Uhr, muss der TTC beim 1. TTC Pirmasens ran. Der Vorsprung auf Verfolger Brücken beträgt zwei Punkte.

Der ASV Höringen kann auf eine ordentliche Vorrunde zurückblicken. Die ausgeglichene Bilanz von 11:11 Punkten bedeutet Rang fünf. Dennoch benötigt das Team von Nummer eins Marcel Dohmen, der von 22 Einzeln 21 gewann, noch Punkte, um in Sachen Klassenerhalt sicher zu gehen. Am Samstag empfängt der ASV um 19 Uhr den TTC Steinalben. Es ist der Auftakt zu einer Serie von sieben Heimbegegnungen in Folge.

Die TTF Rockenhausen holte in der Vorrunde nur sechs von 22 möglichen Zählern und ist als Drittletzter abstiegsgefährdet. Nur wenige Male konnte das Team in voller Besetzung spielen. Für die Rückrunde erhofft sich Kapitän Daniel Heintz hier Besserung. Am Sonntag empfangen die TTF um 10 Uhr in eigener Halle den SV Weselberg.

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