Donnersbergkreis Sterne leuchten über Ebertsheim

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EBERTSHEIM. Unter dem Motto „Stars over Ebertsheim“ lädt die Kulturinitiative „Alte Papierfabrik“ wieder ein zu einer Reihe von Veranstaltungen im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz ein.

Media-Arts kommt dabei eine Hauptrolle zu, wie der Verein mitteilt. Dabei werde der Begriff sehr frei interpretiert. „Media Arts meint nicht einfach: Elektro-Kunst. Es geht darum, verschiedene Medien zu nutzen und zu überlagern“, heißt es in der Pressemitteilung. Deshalb werden dort auch Skulpturen etwa des Harxheimers Wolf Münninghoff mitmischen, ebenso wie alte Dias sich mit neuen überlagern in der Live-Duo-Show von Shakti Paqué. Analoge Spielereien mit Licht und Schatten werden von Ingo Wendt inszeniert. Vom Zellertaler Reinhard Geller wird „Lullaby for an underwater Continent“ – kürzlich in Winnweiler in der Galerie Novita zu erleben – zu sehen sein sowie das interaktiv angelegte „Music für Heroes and cheap Instruments“. Und am Ende wird auch „klassische“ Multi-Media-Kunst gezeigt: Die Tour-Filmrolle der EMAF (European Media Arts Festival 2014) wird den aktuellen Stand der Medien-Kunst resümieren. Vernissage ist am 30. Mai, 18 Uhr, danach ist die Ausstellung bis 20. Juni freitags und samstags von 16 bis 20 Uhr sowie sonntags von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Ein U20-Poetry-Slam führt am Samstag, 30. Mai, 20 Uhr, Jung-Slammer zusammen. Wer noch keine 20 ist, kann seine Künste im Dichterwettstreit unter Beweis stellen. An zwei Gymnasien gibt es Workshops dazu, es werden also wohl auch trainierte Kandidaten ihr Debut geben. „Kampferprobte“ Alt-Slammer sind eine Woche später (6. Juni, 20 Uhr) auf der Bühne. Der Poetry-Slam steht unterm Kultursommer-Motto „Helden und Legenden“. Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Wo und wie wird sie heute schon gelebt? Das Projekt „Augenhöhe“ hat einige Unternehmen besucht und porträtiert, in denen viele Prinzipien von „New Work“ täglich umgesetzt werden: Selbstbestimmung, Demokratisierung, Fairness und Potential-entfaltung sind hier gelebte Werte. Im Anschluss an die Vorführung des Films „Augenhöhe - die Arbeitswelt von morgen“ am Samstag, 13. Juni, 17 Uhr, ist das Publikum zur Diskussion eingeladen. Dass ein Drummer über Jahrzehnte eine Band stets neu erfindet und dabei größtenteils die musikalischen Fäden spinnt, kommt in der Rockmusik nicht gerade häufig vor. Guru-Guru-Leader Mani Neumeier entwickelte schon früh seinen ganz eigenen Groove-Trommelstil und gehört zu den versiertesten Virtuosen zwischen Rock, World und Jazz. Mit Guru Guru hat er zudem grenzüberschreitend ein Stück Jazz- und Rockgeschichte mitgeprägt. Ein Konzert mit den Veteranen des Kraut-Rock läuft am Samstag, 20. Juni, um 20 Uhr. (red) Kurz-Info Weitere Infos im Internet unter: www.kultur-papierfabrik.de/index.php/veranstaltungen-15.

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