Donnersbergkreis Stellungnahme: „Was steckt hinter Hetzkampagne?“

EISENBERG. Als „äußerst kritikwürdig“ bezeichnet Heinz-Peter Kaiser aus Kirchheimbolanden, Grünen-Kandidat für den Donnersberger Kreistag, die Berichterstattung der RHEINPFALZ zum Spitzenkandidaten der Eisenberger Grünen für die Stadtratswahl, Yasar Cimsit.
Cimsit, der auch Vorsitzender des Eisenberger Migrationsbeirats ist, war 14 Jahre lang Regionalverbandsvorsitzender der vom Verfassungsschutz beobachteten „Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs“. Die RHEINPFALZ hatte darüber sowie über die folgende Diskussion in der Eisenberger Kommunalpolitik berichtet. „Es wird immer wieder suggeriert, dass Cimsit quasi als ,Trojanisches Pferd’ einer extremen Organisation bei den Grünen eingetreten ist und die Grünen so blauäugig sind, dass ihnen das nicht auffällt und sie sich ausnutzen lassen“, schreibt Kaiser. Dabei werde „nicht davor zurückgescheut, Menschen, die sich politisch – insbesondere auch für die dringend notwendige Integration ausländischer Mitbürger – engagieren, in diffamierender Art und Weise an den Pranger zu stellen“, beklagt er. „Was soll das und welche Motive stecken hinter dieser Hetzkampagne?“, fragt er. Ihm dränge sich „immer mehr der Eindruck auf, hier finde ein persönlicher Glaubenskrieg der Eisenberger Lokalredaktion der RHEINPFALZ gegen Cimsit und die Grünen statt“, schreibt der Grünen-Kandidat. Er verurteile das und fordere eine seriöse und objektive Berichterstattung. (red)