Leichtathletik
Startschuss zum Donnersberglauf
Es ist wieder angerichtet: Am Samstag steigt die 33. Auflage des Donnersberglaufes. Die Starterinnen und Starter müssen eine Höhendifferenz von rund 418 Metern überwinden. Der Donnersberglauf ist zugleich wieder die Auftaktveranstaltung des Pfälzer Berglaufpokals 2026. Das Wetter soll gut werden. Der LC Donnersberg als Ausrichter erwartet bis zu 300 Teilnehmer. Um 15 Uhr wird am Bürgerhaus in Steinbach der Startschuss fallen. Dann geht es für die Läuferinnen und Läufer über 7,2 Kilometer durch Dannenfels, die Donnersberg-Höhenstraße hinauf auf den höchsten Berg der Pfalz. Das Ziel ist wie immer der Ludwigsturm. Um 15.30 Uhr könnten die ersten Läufer schon oben auf dem Gipfel sein.
In den vergangenen Wochen sah man schon des öfteren Läufergruppen die Strecke hinaufrennen. Der LC Donnersberg hatte im Vorfeld erneut Sonntagstrainingsläufe angeboten. Diese wurden ganz gut angenommen – trotz des zwischenzeitlichen Winterwetters.
Altbekannte Favoriten
Die Favoriten sind wieder die alten Bekannten. Im vergangenen Jahr sicherte sich Leander Fink von den TV Alzey/Brooks Road Runners den Sieg. Der 24-Jährige lief damals in einer eigenen Klasse. Im Ziel hatte Fink, bei dem die Uhr am Ludwigsturm bei 26:25,1 Minuten stoppte, 107 Sekunden Vorsprung auf den Zweiten Jonas Lehmann (28:12,1), der später der Sieger der Berglauf-Pokal-Gesamtwertung wurde.
Ob es auch in diesem Jahr zum Zweikampf der beiden Top-Bergläufer beim Donnersberglauf kommt, ist allerdings noch nicht sicher. Lehmann, der zwölf Jahre jünger als Fink ist, hatte die Woche noch nicht gemeldet. Fink schon. Auch der Dritte der Gesamtwertung im vergangenen Jahr, Tobias Fischer, hatte am Donnerstag noch nicht gemeldet. Aber es ist noch Zeit. Einige der Topläufer geben manchmal noch kurzfristig grünes Licht für einen Start.
Altmeisterin ist wieder favorisiert
Bei den Frauen gewann 2025 Altmeisterin Simone Raatz. Die 50-jährige Läuferin ist auch diesmal wieder mit von der Partie; sie startet für den ASC Darmstadt und geht auch diesmal als Favoritin ins Rennen. In der Gesamtwertung reichte es für die Grande Dame des Pfälzer Berglaufs in Jahr 2025 „nur“ für den zweiten Platz. Berglauf-Pokalsiegerin wurde Charlotte Baßler, die im Vorjahr als zweitschnellste Frau den Donnersberg erklomm. Allerdings tauchte die 25-Jährige vom TV Mußbach bis Donnerstag mittag ebenfalls noch nicht auf der Meldeliste auf.
Der Donnersberglauf eröffnet die beliebte Laufserie um den Berglaufpokal. Das zweite Rennen ist am 14. März der 28. Nanstein-Berglauf von Landstuhl. Danach folgt am 17. Oktober der 29. Bad Dürkheimer Berglauf und am 14. November der 41. Berglauf von Gimsbach auf den Potzberg. Seinen Abschluss findet der Wettbewerb um den Berglaufpokal am 21. November mit dem 32. Kalmit-Berglauf von Maikammer.