Donnersbergkreis Ständchen für 155 Jahre

Am Samstag gab es beim Herbstkonzert anlässlich des 155-jährigen Bestehens des Liederkranzes Bubenheim für zahlreiche gefiederte Sänger ein Stelldichein: Die „Frühlingslerchen“ kamen aus Albig und die „Selztal-Lerchen“ aus Mauchenheim. Außerdem waren die „Donnersberger Spatzen“ zu Gast im Violental.

Mit der zauberhaften „Marina“, deren Chic und Charme gefällt, eröffnete der gastgebende Liederkranz das Programm um dann festzustellen: „Rote Lippen soll man küssen“. Für 65 Jahre aktives Singen wurde Walter Seyb geehrt. Er habe in dieser unfassbar langen Zeit fast keine Singstunde versäumt, hob der erste Vorsitzende Karl-Jürgen Oßwalt hervor. Dank für 25 Jahre Vereinstreue ging an Anneliese Seyb. Die „Sing-and-Swing“-Gruppe des Gesangvereins Concordia Laumersheim reiste mit Dirigent Alwin Dinges auf der schwäbsche Eisenbahne und fragte anschließend, was mit einem betrunkenen Seemann zu tun sei. Die Liedertafel Weisenheim am Sand fand unter Karla Kronenberger keinen Parkplatz, musste viele Runden drehen und kam darum zu spät zu ihrem Schatz. „Ein Lied kann eine Brücke sein“, versprachen die Sängerinnen und Sänger des gemischten Chors und lösten mit „Eviva Espana“ Begeisterung aus. Mit „Amigos para siempre“ versicherten sie, für immer Freunde zu bleiben. Der Männerchor der Chorgemeinschaft Flörsheim-Dalsheim begegnete einem Wanderer und forderte auf, voller Freude miteinander anzustoßen. Nachdem der gemischte Chor über sieben Brücken gegangen war und sieben dunkle Jahre überstanden hatte, stellte er fest: „Du bist so weit, weit weg von mir“. „Time to say good bye“ sangen zwei Solisten. Der Popchor „Vovalis“, eine weitere Gruppe der Chorgemeinschaft, wusste mit „Halleluja“, der „Bohemian Rhapsody“, „If I only had time“ und mit „Aquarius“ zu begeistern. Für Chorleiter Erwin Kroll und Klavierbegleiter Volker Feth gab es frenetischen Beifall. Der Frauenchor „Happy Voices“ des Gesangvereins Pfeddersheim setzte sich unter Chorleiterin Ilka Borg mit „We are the world“ und „Rock for fun“ in Szene. Der gastgebende Chor zog mit seinem Dirigenten Jürgen Knecht einen Korken raus, schenkte Pfälzer Wein ein und berichtete anschließend humorvoll vom „Pfälzer Weinknorz“. Die Breunigweilerer Hobbysänger besangen mit ihrem Dirigenten und Gitarristen Kurt Best und mit Ludwig Bareiß am Akkordeon begeistert und schwungvoll ihr geliebtes Heimatdorf.

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