Donnersbergkreis Sport-Spots: Tischtennis: TTC-Damen grüßen von ganz oben

Der Oberliga-Kurs steht. Nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel grüßt der TTC Winnweiler von der Spitzenposition der 1. Frauen-Pfalzliga: Mit 8:2 deklassierte der Titelkandidat vom Donnersberg am Samstag den 1. TTC Frankenthal, der aber auch nur mit drei statt der üblichen vier Kräfte antrat. Ein Doppel sowie zwei Einzel gingen damit kampflos auf das Winnweilerer Konto. Ihren ersten Saison-Einsatz für den TTC lieferte Angela Radetz ab. Sie behielt mit 3:0 über Claudia Schnagl die Oberhand, verlor aber 2:3 gegen Cornelia Metz. Wie oft Radetz aufgrund ihres Studiums diese Runde für Winnweiler auflaufen kann, ist unklar. Die erste Bewährungsprobe steht für den TTC am Samstag an. Punkte TTC: Radetz/Schultz (kampflos), Dinges (2), Radetz, Schultz (2, 1 davon kampflos), Franck (2, 1 davon kampflos). (ppp) „Es war ein dreckiger, glücklicher Sieg“, sagte Trainer Markus Geisweid. Am Sonntagabend besiegte Frauenfußball-Verbandsligist FC Marnheim den bis dato punktgleichen SV Ober-Olm mit 3:1 (1:1). Erst ein taktischer Schachzug brachte den Tabellendritten in der Schlussviertelstunde auf die Siegerstraße. Eigentlich, sagte Geisweid, war er „mit dem Punkt schon zufrieden“. Das 1:1 wollte er gar nicht riskieren. Es sollte nur nichts mehr anbrennen, als er in der 76. Minute ein letztes Mal umstellte: Janine Houfek kam aufs Feld – sie sollte ackern im Zentrum, die Lücken abdichten. Geisweid ahnte wohl selbst nicht, dass sein Wechsel alles kippen würde. „Vielleicht war es ein Bauchgefühl“, lachte er später und bemerkt: „Aber es hat sich wirklich gelohnt.“ Eine Minute war Houfek auf dem Platz, da spitzelte sie das Leder steil durch auf Tina Ruh. Die dribbelte Ober-Olms Torhüterin Annika Karim aus, schob in den verlassenen Kasten – 2:1 (77.) für den FCM. Von Houfek aber nicht die einzige Aktion in ihren nur 14 Minuten. Sie leitete auch die Entscheidung ein. Im Mittelfeld gewann der Joker einen Zweikampf. Houfek spielte weiter auf die ebenfalls eingewechselte Maike Ofenloch, die donnerte die Kugel nach vorne zu Sabrina Raubuch. Die blieb eiskalt (85.). Ein am Ende glücklicher Dreier, gab Geisweid später zu. „Ober-Olm war in der ersten Hälfte klar besser. Den Ausfall unserer beiden Sechser können wir einfach nicht adäquat ersetzen. Wir haben oft nur reagiert.“ Geisweid musste seine Startformation einmal mehr verändern: 15-Tore-Frau Tina Ruh, die bereits das 1:0 erzielte (25.), fand sich bei Anpfiff auf der ungewohnten Sechs. „Aus der Schusslinie“ habe Geisweid sie nehmen, ihre Technik und Schnelligkeit besser ausnutzen wollen. Aber auch da zog der Coach ein durchwachsenes Fazit. Mit zwölf Punkten aus fünf Partien hält der FCM weiter Kontakt zum Spitzen-Duo. FCM: Heger – Mingolla, Geil, Baumgartl, Klumpp – Glock, Ruh – Kuhn (76. Houfek, Höland (60. Ofenloch), Raubuch – Brusius. (ppp)

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