Donnersbergkreis Spaghetti-Eis, Mettbrötchen und Betzenberg: Mark Forster zeigt seine Highlights aus der Pfalz
Mit Liedern wie „Au revoir“ und „Stimme“ hat er sich einen Namen in der Musikszene gemacht. Momentan ist Mark Forster, der mit bürgerlichem Namen Marek Cwiertnia heißt, einer der Juroren in der Fernsehsendung „The Voice of Germany“ auf ProSieben. Ein Kamerateam des Senders hat den 35-Jährigen jetzt zu seinen Pfälzer Wurzeln begleitet und sich erklären lassen, was man in der Pfalz auf keinen Fall verpassen sollte.
Mit gerade einmal 19 Jahren ist Mark Forster 2005 aus dem beschaulichen Winnweiler im Donnersbergkreis für die Musikkarriere nach Berlin gezogen. Das Herz des Sängers schlägt aber immer noch für die Pfälzer Heimat. Das wird im Fernseh-Beitrag schnell klar. „Wenn ich in Winnweiler reinfahre, dann vermischen sich all die Erinnerungen zu so ’nem Heimatgefühl“, schwärmt der 35-Jährige und erzählt lachend von seiner ersten Auto-Schramme nach dem Führerschein.
Erster Stopp: Der Eismann in der Innenstadt
Auch die Herzen der Winnweilerer hat der 35-Jährige längst erobert. Auch, wenn er im Interview zugibt, dass nicht etwa die Fans ihn heim locken, sondern „das beste Spaghetti-Eis der Welt“. Das soll es nämlich in seinem Heimatort geben. Beim Eisessen im Eiscafé Garden des 4000-Seelen-Ortes bleibt der „Wir sind groß“-Interpret natürlich nicht lang unerkannt. Hier kenne man ihn seit klein auf, meint ein Anwohner. Und vielleicht gerade, weil man den Sänger schon ewig kennt, liegt beim örtlichen Metzger Lauer auch immer ein Mett-Brötchen für ihn bereit. „Aber schön mit Zwiebeln! Das ist ein Muss“, meint Forster zum „besten Mett-Brötchen der Welt“, das es offenbar auch in Winnweiler gibt.
Nach Meinung des Sängers gibt es in der Pfalz nicht nur die besten kulinarischen Hochgenüsse, auch ein Besuch bei der Betten-Firma Schramm ist für den Künstler ein Muss. Und natürlich kommt aus der Pfalz auch der beste Fußballclub der Welt. Der Juror der aktuellen Staffel von „The Voice of Germany“ ist großer Fan des 1. FC Kaiserslautern.
Betzenberg weckt Zuhause-Gefühl
Auf dem „Betze“ teilt er mit dem Kamerateam Erinnerungen an seinen ersten Stadion-Besuch im Alter von neun Jahren. „Ich weiß noch, ich stand mit meinem Vater an der Westkurve. Mit einem Frikadellen-Brötchen und einer Spezi in der Hand. Das war ein toller Tag“, erzählt er. Im Stadion seines Lieblingsvereins fühle er sich nach wie vor zu Hause.
Eine Karriere als Fußballer hätte er aber schnell in den Wind geschossen: „Ich habe relativ früh feststellen müssen, dass ich eher zum Fan geboren bin.“ Die Fans seiner Musik dürften froh sein, dass es mit der Fußballkarriere nichts geworden ist. Mit über 400.000 Karten ist seine aktuelle Tour ausverkauft. Auch im Beitrag bei ProSieben sieht man den Künstler auf der Bühne stehen. Er spielt in Losheim am See vor gut 20.000 Besuchern. Vor dem Konzert wird es dann noch einmal richtig pfälzisch, als er das blaue RHEINPFALZ-Handtuch mit der Aufschrift „Uffbasse“ und einen RHEINPFALZ-Geschenkkorb mit pfälzischer Leberwurst in die Kamera hält. Im Interview mit der RHEINPFALZ, das er ebenfalls vor dem Konzert gibt, erzählt er außerdem, was er sich für seine Karriere am meisten wünscht – ein Konzert spielen im Stadion seines Lieblingsvereins: „Das wäre das Krasseste, was ich mir vorstellen könnte. Madison Square Garden, Wembley oder Maracana-Stadion: Das ist für mich alles nicht krasser, als das. Es ist ein Traum. Mal sehen, vielleicht ist es irgendwann soweit.“ Die Pfälzer Fans würde es auf jeden Fall freuen.