Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Perspektive nach oben ist für den SV Kirchheimbolanden da

 Für Timo Riemer (links), den Spielertrainer des SV Kirchheimbolanden, und sein Team könnte nach der Winterpause noch was gehen.
Für Timo Riemer (links), den Spielertrainer des SV Kirchheimbolanden, und sein Team könnte nach der Winterpause noch was gehen.

Es hätte mehr drin sein können. Dieses Fazit begleitet den SV Kirchheimbolanden in die Pause.

Der Start war überragend, die Mannschaft spielte sich im Sommer in einen Rausch und startete mit deutlichen Erfolgen in die Liga. Früh schien klar: Dieses Team kann oben mitspielen. Doch Mitte September kam der Einbruch – heftig und unerwartet. Das 1:4 gegen Hauenstein war ein erster Dämpfer, danach folgte eine Negativserie von sechs Niederlagen in Folge. 33 Treffer in 18 Spielen sind eben zu wenig für eine Mannschaft mit höherem Anspruch. Erst der 1:0-Erfolg gegen Bedesbach-Patersbach brachte die Wende. Seitdem wirkt der SVK wieder stabiler, besonders das 4:0 gegen Zweibrücken war ein starkes Signal. Mit den geschenkten drei Punkten durch Rüssingens Nichtantritt stehen nun 25 Zähler und ein solides Polster nach unten auf dem Papier.

Doch der Blick nach oben bleibt ambivalent: Acht Punkte fehlen auf einen Spitzenplatz. Möglich? Ja. Einfach? Nein. Riemer betont: „Ich möchte auf jeden Fall eine Perspektive nach oben haben.“ Und diese Perspektive hat der SVK – wenn er seine Chancen nutzt und die Stabilität zurückgewinnt. Denn die Qualität, die das Team im Sommer zeigte, ist nach wie vor da. Die Hinrunde war somit ein Auf und Ab. Viel Potenzial, viel liegen gelassen, aber auch viel, worauf sich aufbauen lässt. Die Rückrunde wird zeigen, ob der SVK aus „Da war mehr drin“ ein „Da geht noch mehr“ machen kann.

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