Fussball Otterberg und Göllheim am Karsamstag im Kreispokalfinale
Timo Mangold und Jonas Jacob erzielten vor einer Woche im Halbfinale jeweils das goldene Tor. Nachwuchsspieler Jacob für den TuS Göllheim gegen den SV Katzweiler und Routinier Mangold für den SV Otterberg in Gauersheim. „Ich schieße ja selten Tore. Da freut es mich natürlich umso mehr, wenn es so ein extrem wichtiges ist“, verweist der erst 19-jährige Jacob auf seine Rolle im defensiven Mittelfeld. Der Enkenbacher rückte im vergangenen Sommer vollends von den A-Junioren des FJFV Donnersberg zu den Aktiven des TuS Göllheim auf, wurde vom Spielertrainer-Duo Daniel Ghoul/Daniel Fattler direkt zum Kapitän gemacht. Die 25 Kilometer einfache Fahrtstrecke zwischen Wohnort und Verein nimmt Jacob gern in Kauf: „Mir gefällt es dort sehr gut. Wir sind eine geile Truppe und sind auf einem guten Weg, erfolgreich zu sein.“
Jugend-Pokalsiege als gutes Omen?
Ein erster Triumph wäre der Pokalsieg am Samstag. Jacob ist optimistisch: „In der Jugend habe ich jedes Pokalfinale gewonnen und auch mit dem Kunstrasenplatz in Winnweiler stets gute Erfahrungen gemacht.“ Kontrahent Otterberg kennt der ehemalige Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Kaiserslautern, welches er jüngst mit dem Abitur in der Tasche verlassen hat, nicht wirklich. „Ich habe sie einmal gesehen. Ich denke, wir haben gute Chancen.“ Jacob ist selbstbewusst und sieht auch den Aufstieg in die A-Klasse in diesem Jahr noch als möglich an.
Um einiges an Erfahrung im Aktivenbereich reicher ist Timo Mangold vom SV Otterberg. Vom Landesligisten VfR Kaiserslautern zurückgekommen, will der beidfüßige Stürmer mit seinem Heimatverein nochmal etwas erreichen. Aus beruflichen Gründen schlug der selbstständige Unternehmer eine Verbandsliga-Offerte aus. „Da sollte man schon dreimal die Woche trainieren. Diesen Druck wollte ich mir nicht machen“, sagt der 30-Jährige, der in der Jugend auch für den 1. FC Kaiserslautern am Ball war. In Otterberg kickt er wieder mit seinen Kumpels zusammen.
Die Tagesform wird wichtig sein
Mangold geht voran, schießt Tore. Wie jüngst im Pokalhalbfinale in Gauersheim – in der Verlängerung. „Insgesamt hatten wir ein Chancenplus und haben verdient gewonnen.“ Für Mangold, der am Samstag mit 500 Zuschauern rechnet, ist es das erste Pokalfinale. „Die Göllheimer sind ähnlich spielstark wie wir. Die Tagesform wird entscheiden. Ich hoffe gerade unsere jungen Spieler lassen sich von den Rahmenbedingungen nicht beeindrucken.“
Da Kapitän Malte Strupp am Samstag im Urlaub weilt, wird Mangold die Binde tragen und zusätzlich Verantwortung übernehmen. Das starke Testspiel vergangenen Sonntag gegen Landesligist SV Rodenbach (2:3) gibt zusätzlich Selbstbewusstsein. „Wir müssen das Finale mit der gleichen Einstellung angehen.“ Einen Aufstieg aus der A-Klasse hat Mangold abgehakt: „Wir haben den Auftakt vermasselt. Theoretisch ist es noch möglich, aber da müssten wir wirklich alles gewinnen.“ Am Samstag reicht ein einziger Sieg zumindest für den Pokal-Titel …
Der ASV Winnweiler als ausrichtender Verein des Pokalfinales weist im Vorfeld der Partie darauf hin, dass aufgrund von Bauarbeiten nur wenige Parkplätze am Sportheim und auch in der näheren Umgebung zur Verfügung stehen. Besucher, die mit dem Auto anreisen, werden gebeten, die öffentlichen Parkplätze am Wilhelm-Erb-Gymnasium und an der Albert-Schweitzer-Realschule plus zu benutzen.
Der Weg ins Finale
TuS Göllheim: TuS Bolanden (2:0, Sportgerichtsurteil), SV Enkenbach (4:3), TuS Erfenbach (4:2), SV Katzweiler (1:0)
SV Otterberg: SV Alsenborn (4:2 nach Verlängerung), SG Appeltal (4:1), SG Eiche Sippersfeld/Lohnsfeld (6:2), SpVgg Gauersheim (1:0 nach Verlängerung).
Unser Video zur Einstimmung auf das Finale mit Trainer-Stimmen finden Sie hier:
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