Donnersbergkreis Lacmann führt weiter Sängervereinigung

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Anlässlich ihres 140-jährigen Bestehens werden sich die Chöre der Sängervereinigung Winnweiler beim Johannismarkt im Juni mit einem Programm auf der Bühne am Marktplatz präsentieren. Die offizielle „Geburtstagsfeier“ ist ein Freundschaftssingen mit Gastchören am 21. November im Festhaus. Das sind die Ergebnisse der Mitgliederversammlung, in der Werner Lacmann wieder zum ersten Vorsitzenden gewählt worden ist.

Erster großer Termin für die Sängervereinigung ist der Samstag kommender Woche, 21. März: Dann wird im Festhaus das im vorigen Herbst wegen der Erkrankung der Chorleiterin Petra Lieberich ausgefallene Konzert unter dem Motto „Europareise“ nachgeholt. Des weiteren ist zur Förderung der Geselligkeit für Mitte Juli wie im Vorjahr ein gemütlicher Abend im Restaurant „Max“ geplant. Mit nahezu unveränderter Führung geht die Sängervereinigung in die nächsten beiden Jahre. Neben Lacmann wurde auch seine Stellvertreterin Ruth Schäfer einstimmig im Amt bestätigt. Gleiches gilt für Beisitzer, Archivare und Kassenprüfer – Indiz für die Zufriedenheit der Mitglieder mit der anerkannten Arbeit „ihres“ Vorstandes. Gravierendste Änderung: Karlfried Obenauer, der seit 40 Jahren als Kassenwart fungiert hatte, stand für dieses Amt aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Für sein unermüdliches und verantwortungsvolles Wirken hat ihn Lacmann mit einer Dankesurkunde und einem Präsent gewürdigt. Obenauers Nachfolger ist Georg Nickel, der bislang den 1. Tenor des Männerchors als Beisitzer im Vorstand vertreten hatte. Diese Aufgabe übernimmt nun Ben Daub. Karlfried Obenauer wiederum ist künftig für den Tenor des Chors Tonika als Beisitzer Mitglied im Vorstand. Auf dieser Position hat er Reinhard Wolsiffer abgelöst, der zur Verstärkung in den Bass gewechselt war. Man könne froh sein, dass sich das Chorprojekt so positiv entwickelt und seit seiner Gründung Anfang 2014 als dritter Chor des Vereins etabliert habe, betonte Lacmann in seinem Jahresrückblick. Das Interesse sei ungebrochen groß: Ende des vorigen Jahres hatte der Chor 56 Aktive. Dagegen sei die Anzahl der Aktiven sowohl im Männer- (mit aktuell 29 Sängern) als auch im Frauenchor (38) rückläufig und bereite Sorge, so Lacmann – insbesondere mit Blick auf den Altersdurchschnitt. Daher rief er – neben Appellen zu einem verstärkten Singstundenbesuch – zur Gewinnung neuer Sängerinnen und Sänger auf. Dies ist umso mehr erforderlich, als das abgelaufene Jahr in anderer Hinsicht unter keinem guten Stern gestanden hat: Im Februar mussten binnen einer Woche drei Sänger – zwei von ihnen waren noch aktiv – zu Grabe getragen werden. Ein weiterer ist im Juli, eine ehemalige Sängerin im August gestorben. Von weiteren vier Mitgliedern hat sich die Sängervereinigung verabschieden müssen. Letztmals berichtete Kassenwart Karlfried Obenauer, dass im vergangenen Geschäftsjahr ein Überschuss erwirtschaftet worden ist. Die Kassenprüfer bescheinigten eine ordnungsgemäße Buchführung; Entlastung wurde einstimmig erteilt. (red)

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