Donnersbergkreis Kompetenzen an einem Ort versammeln

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Die Volksbank Kaiserslautern- Nordwestpfalz weiht heute ihr Produktionszentrum in der Rognacallee 8 in Rockenhausen ein. 40 Mitarbeiter des Kreditinstituts werden hier künftig tätig sein und sich zu 75 Prozent mit der Abwicklung von Kreditgeschäften befassen. Hauptaufgabe der bald in Rockenhausen tätigen Mitarbeiter werde es sein, all die Tätigkeiten auszuführen, die sich an die eigentlichen Beratungstermine mit den Kunden anschließen.

Der Volksbank geht es vor allem darum, Mitarbeiter der internen Abteilungen der Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz und der VR Westpfalz – die beschlossene Fusion (wir berichteten) wird in den nächsten Monaten umgesetzt – zusammenzuführen. So sollen Doppelarbeiten vermieden und in Teilbereichen vorhandene Leerkapazitäten vermindert werden. Neue Mitarbeiter werden nicht eingestellt, es handele sich um eine organisatorische Neuordnung, so die Volksbank auf RHEINPFALZ-Nachfrage. Die Tätigkeiten werden beispielsweise die Erstellung von Beleihungsgutachten für Immobilien, die Anfertigung von Bilanzanalysen, die Aufbereitung von Kreditanträgen bis zur Beschlussreife, die Erstellung von Kredit- und Sicherheitenverträgen, Kreditüberwachung und Sicherheitenverwaltung umfassen. Die Mitarbeiter, die nicht im Kreditgeschäft tätig sind, sind insbesondere mit Sachbearbeitungs- und Kontrollaufgaben im Wertpapiergeschäft oder im Einlagengeschäft betraut. Zudem übernehmen sie Spezialaufgaben wie beispielsweise die Bearbeitung von Nachlassfällen. „An den Aufgabenbereichen der Mitarbeiter wird sich im Grunde nichts ändern. Primär geht es um die Zusammenführung der betrieblichen Funktionen aus den beiden Fusionsbanken am neuen Standort in Rockenhausen“, informiert Vorstandsmitglied Peter Kullmann. Durch die Verschmelzung der Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz und der VR-Bank Westpfalz entstehe eine Bank mit rund 1,3 Milliarden Euro Bilanzsumme und ein Unternehmen mit fast 300 Mitarbeitern. Das Geschäftsgebiet erstrecke sich dann über fast 100 Kilometer. „Diese Dimensionen verlangen nach einem intelligenten Standortkonzept, das der Stellung der Bank als vor Ort tätigem und in der Region verwurzeltem Institut gerecht wird“, so Kullmann. Die Volksbank wolle beweisen, dass sie im Zeitalter der Digitalisierung ein großes Geschäftsgebiet ohne Leistungs- und Qualitätseinbußen von einem peripheren Standort außerhalb eines großen kommunalen Oberzentrums – wie beispielsweise Kaiserslautern – versorgen kann. Genannt wird der neue Standort „Produktionszentrum Werk/ Bank“. Dies leite sich von dem bankspezifischen Begriff „Produktionsbereich“ ab. Dieser kennzeichne den Bereich, in dem die der Kundenberatung nachgelagerten Tätigkeiten erbracht werden, während im „Marktbereich“ die Beratungsleistung für die Kunden erbracht wird. |jös

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