Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Königstransfer für den TuS Stetten

Nico Dannenfelser
Nico Dannenfelser

Die aktuelle Saison verläuft für den TuS Stetten durchwachsen. Der Verein plant aber schon für die Zukunft und hat einen alten Bekannten zurückgeholt.

In der aktuellen Spielzeit hinkt der TuS Stetten in der B-Klasse den Erwartungen vieler hinterher. Dennoch stellt das Team von Johannes Henrich frühzeitig seine Weichen. In Nico Dannenfelser wird Henrich kommende Spielzeit seinen Wunsch-Co-Trainer an seiner Seite haben. Beim jüngsten 3:0-Heimerfolg des Landesligisten SV Kirchheimbolanden über die SG Kirn/Sulzbach erzielte Nico Dannenfelser das wichtige 1:0 für die Kreisstädter. Ohnehin gehört der 24-jährige Offensivspieler aktuell zum Stammpersonal seines Trainers Timo Riemer. In der kommenden Spielzeit wird Dannenfelser, der 2020 den Schritt aus der B-Klasse in die Landesliga zum TuS Steinbach wagte und auf Anhieb in die Verbandsliga aufstieg, dann einige Ligen tiefer auf Torejagd gehen.

„Wir freuen uns extrem, ihn zurück in Stetten zu haben. Neben seiner Erfahrung bringt er nicht nur enorme spielerische Qualität, sondern auch Führungsstärke mit. Wir erhoffen uns, dass er eine tragende Rolle auf dem Feld einnimmt“, blickt Trainer Henrich voraus. Auch Dannenfelser verspürt große Vorfreude auf die neue Aufgabe: „Natürlich werde ich in den letzten Wochen alles für Kirchheimbolanden und den Klassenerhalt geben. Ab Sommer freue ich mich dann, wieder in Stetten zu spielen. Ich kenne dort ja jeden.“

Schon zwei Mal aufgestiegen

Neben dem Verbandsligaaufstieg mit Steinbach schaffte es der versierte Techniker im letzten Jahr, mit dem SV Kirchheimbolanden in die Landesliga aufzusteigen. „Mit den beiden Aufstiegen habe ich eigentlich das erreicht, was ich im gehobenen Amateurbereich erreichen wollte“, zeigt sich der Mittzwanziger zufrieden mit den letzten Jahren. Nun habe er „richtig Bock“, in Stetten anzugreifen: „Die Leute im Verein betreiben einen enormen Aufwand, ich hoffe wir können in Richtung A-Klasse angreifen. Das wäre toll für den ganzen Verein“, peilt Dannenfelser den dritten Aufstieg in seiner Karriere an.

Für dieses Vorhaben wird Coach Henrich seinen Königstransfer dringend benötigen. In der aktuellen Spielzeit hinkt der TuS seinem eigentlichen Potenzial nämlich hinterher. „Kommende Saison wird die Liga vielleicht noch ausgeglichener, wahrscheinlich sogar ohne einen klaren Favoriten auf den Meistertitel. Wir werden daran arbeiten, die vielen 50:50-Spiele für uns zu entscheiden. Im Moment sind es Kleinigkeiten, die uns Punkte kosten“, bilanziert der Coach.

Familiär, trotzdem ambitioniert

„Viele Vereine haben die gleichen Spieler im Blick, was es nicht einfach macht. Dennoch glaube ich, dass wir in Stetten ein gutes Paket zu bieten haben.“ Dazu gehöre laut Henrich eine Trainingsbeteiligung von rund 20 Spielern pro Einheit, ein guter Rasenplatz und ein Verein, der sehr familiär, aber trotzdem ambitioniert aufgestellt sei. „Wer also für eine Mannschaft spielen will, die sich kontinuierlich weiterentwickelt, in der das Umfeld passt und in der mit Einsatz und Leidenschaft gearbeitet wird, ist bei uns an der richtigen Adresse“, führt er weiter aus.

In der laufenden Spielzeit gehe es darum, Abläufe weiter zu festigen. Der Vorsprung vor dem Tabellendrittletzten ASV Winnweiler II, beträgt aktuell nur vier Punkte. Auf den Tabellensiebten hat Stetten, das den achten Rang innehat, bereits zwölf Punkte Rückstand. Gegen den direkten Tabellennachbarn SV Alsenborn II soll ein Dreier her, um tabellarisch nicht noch weiter abzurutschen. Und natürlich, um sich schon mal auf die kommende Spielzeit vorzubereiten, in der der TuS „richtig angreifen“ will, wie sich Trainer Henrich und sein künftiger Co Dannenfelser absolut einig sind.

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