ROCKENHAUSEN Im April ist bei Adient „Halb-Arbeit“
Darin war es um die derzeit laufende Kurzarbeit am Nordpfälzer Standort des Sitzherstellers gegangen. Dabei wird das Unternehmen nach eigenen Angaben „flexibel“, das heißt bedarfsorientiert auf die durch Ausbreitung des Coronavirus verschärfte Krise der Automobilindustrie reagieren: In der vorigen Woche war der Adient-Komplex für einen Tag, diese Woche für zwei Tage komplett „dicht“. Besonders in der Zeit vor und nach den Feiertagen wird die Produktion nun komplett ruhen.
Planung für Mai noch offen
Aber auch „an den geöffneten Tagen kann es sein, dass einige Mitarbeiter oder ganze Abteilungen in Kurzarbeit sind“. Dies werde ebenfalls variabel „auf Basis der Kundenabrufe“ gehandhabt, so Wiertz. Die etwa 1300 Mitarbeiter des Werkes in Rockenhausen seien darüber bereits informiert worden. Wie es im Mai weitergeht, ist momentan noch offen: Eine diesbezüglich Planung ist der Sprecherin zufolge nicht möglich, solange unklar ist, „wann und in welchem Umfang unsere Kunden die Produktion wieder anlaufen lassen“.