ROCKENHAUSEN Im April ist bei Adient „Halb-Arbeit“

Auch sie steht im April an rund 50 Prozent der Arbeitstage still: die Großpresse zur Herstellung von Sitzschienen im Rockenhause
Auch sie steht im April an rund 50 Prozent der Arbeitstage still: die Großpresse zur Herstellung von Sitzschienen im Rockenhausener Adient-Werk.

Rund um Ostern wird es ziemlich ruhig in der Rockenhausener Industriestraße: „Das Werk wird im April an zirka 50 Prozent der Arbeitstage geschlossen sein“, hat Adient-Sprecherin Annika Wiertz ergänzend zu unserem Bericht „An manchen Tagen stehen die Bänder still“ mitgeteilt.

Darin war es um die derzeit laufende Kurzarbeit am Nordpfälzer Standort des Sitzherstellers gegangen. Dabei wird das Unternehmen nach eigenen Angaben „flexibel“, das heißt bedarfsorientiert auf die durch Ausbreitung des Coronavirus verschärfte Krise der Automobilindustrie reagieren: In der vorigen Woche war der Adient-Komplex für einen Tag, diese Woche für zwei Tage komplett „dicht“. Besonders in der Zeit vor und nach den Feiertagen wird die Produktion nun komplett ruhen.

Planung für Mai noch offen

Aber auch „an den geöffneten Tagen kann es sein, dass einige Mitarbeiter oder ganze Abteilungen in Kurzarbeit sind“. Dies werde ebenfalls variabel „auf Basis der Kundenabrufe“ gehandhabt, so Wiertz. Die etwa 1300 Mitarbeiter des Werkes in Rockenhausen seien darüber bereits informiert worden. Wie es im Mai weitergeht, ist momentan noch offen: Eine diesbezüglich Planung ist der Sprecherin zufolge nicht möglich, solange unklar ist, „wann und in welchem Umfang unsere Kunden die Produktion wieder anlaufen lassen“.

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