Tischtennis Herren der TTF Rockenhausen spielen noch die Relegation

Für die TTV Rockenhausen erfolgreich: Anton Debus, Fabian Heintz und Sophie Heintz.
Für die TTV Rockenhausen erfolgreich: Anton Debus, Fabian Heintz und Sophie Heintz.

Die Saison 2022/2023 ist beendet und die Tischtennisfreunde Rockenhausen blicken alles in allem zufrieden zurück. Die erste Jugend spielte in der Bezirksliga eine fantastische Saison in der Aufstellung Fabian Heintz, Sophie Heintz, Pauline Wolf und Anton Debus.

In der Meisterschaft hielten sie das Meisterrennen gegen Brücken (Kreis Kusel) bis zum letzten Spiel offen und nur hauchzart verpassten sie durch ein unglückliches 5:5 im entscheidenden Match die Meisterschaft. Im Pokalwettbewerb drehten die vier 13- bis 17-Jährigen den Spieß um und besiegten den gleichen Gegner im Finale mit 4:3. So ging es bis zur Pfalz-Finalrunde nach Clausen in die südliche Westpfalz, wo der TTF-Nachwuchs im Endspiel auf die „Übermannschaft“ aus Wörth traf, deren Spieler bereits in den Herrenmannschaften in der Bezirks-Oberliga und Pfalzliga aktiv sind.

Die Rockenhausener gingen personell geschwächt in das Finale, da Sophie Heintz, die Nummer zwei, wegen einer Armverletzung nicht antreten konnte. Pauline Wolf und Anton Debus hielten gegen den Favoriten gut dagegen. Fabian Heintz wuchs in seinem Spiel über sich hinaus und besiegte den favorisierten Kevin Hohlfeld mit 3:2. Trotz der 1:4-Gesamtniederlage kehrte der Nordpfälzer Nachwuchs als Vize-Pfalzpokalsieger stolz nach Hause zurück.

Pauline Wolf und Fabian Heintz qualifizierten sich in diesem Jahr darüber hinaus erstmals für die südwestdeutschen Meisterschaften in Ingelheim, bei denen sie zwar in der Vorrunde ausschieben, aber mit einigen Siegen zeigten, dass sie auch auf diesem Niveau mithalten können.

Starke Gegner

Das zweite Jugendteam mit Felix Mölder, Emil Franzmann, Simon Sornberger, Lea Höhn und Paul Fuchs war im vergangenen Jahr als Bezirksklassen-Meister in die Bezirksliga aufgestiegen und hatte es mit durchweg starker Konkurrenz zu tun. In einigen Spielen gelangen Punktgewinne, aber in den meisten Spielen waren die Gegner der jeweils ersten Jugendgarnituren zu stark.

Die Tischtennisfreunde waren in diesem Jahr einer von nur zwei Vereinen in der ganzen Pfalz, bei denen auch eine dritte Jugend (in der Bezirksklasse) an den Start ging. Kai Jenet, Max Oberschachner, Dominik Oberschachner, Jens Dörr und Emil Moosmann holten in der Meisterschaft und auch bei den Ranglistenturnieren einige überraschende Siege und belegten in der Meisterschaft letztlich den sechsten Platz von sieben Mannschaften mit 7:17 Punkten.

Die neue Generation

Bei den Acht- bis Zehnjährigen wächst im Moment eine neue Generation heran, die in den vergangenen Wochen ihre ersten Erfahrungen bei Turnieren im Vergleich mit Kindern aus anderen Vereinen gesammelt hat. Ronja Gasner, Brian Müller, Linus Wolf und Etienne Schildhorn hatten bei der Talentiade und den Minimeisterschaften viel Spaß und auch teilweise Erfolg.

Dank der Trainingsleitung durch Günther Rutz, Willfried Lutzer und Jugendwart Daniel Heintz wird die Jugendarbeit in Rockenhausen – das Erbe des im vergangenen Jahr verstorbenen Eugen Senger – mit viel Geduld, Fachkenntnis und Engagement fortgeführt.

Herren 1 in der Relegation

Eine größtenteils positive Bilanz zieht der Verein auch bei den Aktiven – der Damenmannschaft und den drei Herrenmannschaften. Mit vier Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen belegen die Damen den dritten Platz. Es gab viele enge Spiele. In der Rückrunde wurde der spätere Meister mit 8:4 besiegt, und Anna-Lena Rutz und Hannah Fuchs zeigten, dass die nächste Generation erfolgreich eingeführt wurde.

Für die Herren 1 um Mannschaftsführer Daniel Heintz und Topspieler Lukas Bauer lief die Saison sehr zufriedenstellend. Durch 14 Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen wurde der zweite Platz erreicht. Dementsprechend ist die Saison noch nicht ganz beendet, weil am 6. Mai die Relegationsspiele stattfinden. Die Herren 1 hoffen auf den Aufstieg in die 2. Pfalzliga.

Bei den Herren 2 lief es nicht ganz so rund. Durch häufig wechselnde Besetzungen mussten die Doppel umgestellt werden und es fehlte die Konstanz. In der Rückrunde lief es besser und durch ein grandioses Saisonfinale wurde der fünfte Platz gesichert. Die Herren 3 kamen nach drei Siegen und neun Niederlagen auf den sechsten Platz. Einige Spieler hatten am Wochenende zwei Einsätze, um Ausfälle von anderen Mannschaften aufzufangen.

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