Handball
Gesicherte Pfalzliga-Damen der HR bei Meister Haßloch
„Es ist für uns das leichteste Spiel der Saison. Wir können nur gewinnen“, meint HR-Coach Björn Dinger hinsichtlich der Dominanz der Gegnerinnen. 42:0 Punkte, durchschnittlich 35 erzielte Treffer pro Spiel und ein Torverhältnis von plus 275 zeugen von einer Ausnahmestellung der Haßlocherinnen. Für die „Nordpfälzer Wölfinnen“ kann es nur darum gehen, die zu erwartende Niederlage im Rahmen zu halten. „Wir wollen im letzten Spiel noch einmal Spaß haben, müssen aber aufpassen, dass wir nicht überrollt werden“, warnt Dinger. Viele seiner Spielerinnen leiden nämlich noch unter den Folgen des kürzlichen Corona-Ausbruchs. „Die Mädels sind noch geschwächt. Schon nach wenigen Minuten sind sie zum Teil kaputt“, berichtet Dinger.
Er selbst kann am Samstag aufgrund privater Verpflichtungen nicht dabei sein. Co-Trainer Matthias Griebe vertritt ihn. Das Trainerteam wünscht sich, dass die HR diese Runde, die von große Personalsorgen geprägt war, ordentlich zu Ende bringen kann. Etwaige Hoffnungen, dass es Haßloch lockerer angehen lassen könnte, dürften sich nicht bewahrheiten. Der Pfalzligameister wird das Spiel als Vorbereitung für die Aufstiegsrunde betrachten. Dort spielt die TSG nämlich Ende Mai und Anfang Juni um den Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.