Donnersbergkreis Gegner und Wetter ungemütlich

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BOLANDEN. Im Topspiel der A-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg musste sich TuS Bolanden am Sonntag mit 2:3 (1:3) knapp gegen den Tabellenzweiten TSG Kaiserslautern II geschlagen geben.

Nach zwölf Minuten gingen die Bolander in Führung, kassierten aber dann innerhalb von 15 Minuten drei Gegentore. Der späte Anschlusstreffer von Benjamin Kanoffsky machte die Partie am Ende noch einmal spannend, aber der Ausgleichstreffer fiel nicht mehr. Bolanden rutschte mit dieser Niederlage auf den sechsten Platz der Tabelle ab. Im Spitzenspiel der A-Klasse zwischen dem bis dahin Tabellenvierten TuS Bolanden und dem Tabellenzweiten TSG Kaiserslautern II ging es spannend zu. Bei zwischendurch ziemlich ungemütlichem Wetter mit Regenschauern und Windböen traf Bolanden auf einen ungemütlichen Gegner. Beide Mannschaften versuchten, von Anfang an nach vorne zu spielen. Dabei bereitete vor allem der schnelle und dribbelstarke Maximilian Hell, der immer wieder über die rechte Seite kam, der Bolander Abwehr Probleme. Trotzdem war es der TuS, der nach zwölf Minuten in Führung ging. Kevin Blachetzki nahm sich ein Herz, ließ seinen Abwehrspieler stehen und versenkte mit einem ansehnlichen Schuss den Ball im linken Eck (12.). Doch die Führung sollte nicht lange halten. Nur sieben Minute später reagierte die TuS-Abwehr wieder einmal zu langsam. Hell und Felix Burkhard kombinierten sich durch den Strafraum, und Christopher Dispot spitzelte den Ball flach links ins Eck (19.). Torwart Michael Hahn hatte da keine freie Sicht auf den Ball, sonst hätte er den Ausgleichstreffer vielleicht verhindern können. Weitere sieben Minuten musste Hahn erneut hinter sich greifen. Nach einer Ecke stand Doll frei am langen Pfosten und konnte ungestört den Ball ins Tor köpfen (28.). Die 2:1-Führung spornte die Spieler der TSG weiter an, und in der 34. Minute bauten sie den Vorsprung auf 3:1 aus. Dispot spazierte fast durch die Abwehr und brauchte sich nur noch eine Ecke auszusuchen, die Bolander Hintermannschaft zeigte sich zu diesem Zeitpunkt ohne Organisation und Gegenwehr. Markus Schlemmer, der Christian Bauer als Trainer ersetzte, reagierte und stellte von der Dreierkette auf eine Viererabwehrkette um. Die Defensive zeigte sich jetzt stabiler, aber trotzdem kamen die Gegner aus Kaiserslautern, die weiter nach vorne spielten, weiter zu Chancen. Aber auch Bolanden hatte sich noch nicht aufgegeben. In der zweiten Halbzeit zeigte der TuS Bolanden eine weitaus stärkere Leistung. Die TSG zog sich in ihre Hälfte zurück und verlegte sich auf das Konterspiel. Bolanden kam nun oft gefährlich in den Strafraum der Gäste, die es jedoch immer wieder schafften, ein Bein oder einen Kopf zwischen die Aktionen der Bolander zu bekommen. So dauerte es für Bolanden bis zur 83. Minute, um den Anschlusstreffer zu erzielen. Kanoffsky konnte per Kopf eine Flanke von Marvin Oberländer zum 2:3 verwerten. Kanoffsky war es auch, der in der letzten Minute noch eine klare Chance zum Ausgleich vergab. Er scheiterte am stark haltenden Torwart der TSG, Patrick Barth (90.). Markus Schlemmer sah den Auslöser für die Niederlage vor allem in den vergebenen Torchancen und lobte die Moral seines Teams. „In der ersten Halbzeit hatten wir große Probleme, aber dann sind wir zurückgekommen, das sah in der zweiten Halbzeit viel besser aus. In der Schlussphase hatten wir noch Chancen zum Ausgleich, das war sehr knapp am Ende.“ Wolfgang Kwasniok, Trainer der TSG Kaiserslautern II, zeigte sich nach dem Spiel mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Nach den Chancen, die wir gehabt haben, haben wir verdient gewonnen. Wir hätten das Spiel viel eher entscheiden können. Wir haben unseren zweiten Platz verteidigt und können jetzt vielleicht versuchen, nach oben anzugreifen.“ SO SPIELTEN SIE TuS Bolanden: Hahn - Thorsten Ruppert, Martin Klag, Andreas Ruppert, Oberländer - Baab, L. Klag, Blachetzki, Meßerschmidt (48. Lawall), Kanoffsky - Martin Ruppert Tore: 1:0 Blachetzki (12.), 1:1 Dispot (19.), 1:2 Doll (26.), 1:3 Dispot (34.), 2:3 Kanoffsky (83.) - Gelbe Karten: Andreas Ruppert, Martin Ruppert – Beste Spieler: Blachetzki, Kanoffsky, Hahn - Dispot, Hell, Barth - Zuschauer: 30 – Schiedsrichter: Schulz (Bad Kreuznach).

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