Winnweiler Flächenbrand zerstört sechs Hektar
Zwischen der B48 Höhe Eisenschmelz und der Kreuzkapelle kam es zu dem Brand, der sich aufgrund immer wieder auffachender Winde rasend schnell ausbreitete. Teilweise bildeten sich kleine Wirbelwinde, die das Tempo der Brandausweitung beschleunigten. Das Feuer entstand auf einer Wiese oberhalb der Eisenschmelz und fraß sich einen Hang hinauf, berichtet Christian Füllert, Wehrleiter der VG Winnweiler.
Schon beim Eintreffen der ersten Feuerwehrfahrzeuge war das Feuer über einen Waldweg auf ein weiteres Feld übergesprungen. Es bestand die Gefahr, dass sich die Flammen von dort aus einen Weg in den angrenzenden Wald suchen. Während sich die Feuerwehren in Position brachten, kamen aus allen Himmelsrichtungen Landwirte mit ihren Traktoren herangeeilt. Mit ihren großen Grubbern frästen sie Brandschneisen. Fußläufig wäre das auf dem großen Gebiet nicht möglich gewesen, so Füllert.
Nachlöscharbeiten dauern
Am Waldrand wurden die Flammen mit Tanklöschfahrzeugen bekämpft. Aufgrund der topografischen Beschaffenheit des Brandgebietes konnte hier nur mit geländegängigen Fahrzeugen angerückt werden. Um an der Einsatzstelle genügend Löschwasser vorrätig zu haben, wurden die Großlöschfahrzeuge aus Rockenhausen sowie Enkenbach Alsenborn angefordert. Auch der mit 10.000 Liter befüllte Wechseltank des Katastrophenschutzes Donnersbergkreis war im Einsatz.
Nach rund zwei Stunden war der Brand unter Kontrolle. Danach folgten lange Nachlöscharbeiten. Vor allem die Bäume und das Wurzelwerk komplett abzulöschen war zeitaufwendig. Rund 100 Feuerwehrleute halfen dabei, den Brand zu löschen.