Fußball
Ein hartes Stück Arbeit für Steinbach
Es gibt Hoffnung für den TuS Steinbach, trotz des 1:3 gegen Pfeddersheim und damit der zweiten Niederlage in Folge: Das Team von Spielertrainer Daniel Ghoul belegt weiter einen Nichtabstiegsrang. Die Steinbacher haben derzeit 30 Punkte und sind Tabellenzehnter. Doch der Vorsprung der Donnersberger auf den Ligazwölften FK Pirmasens II, der momentan den ersten möglichen Abstiegsrang belegt, beträgt nur zwei Punkte.
Die Partie vor 277 Zuschauern begann eigentlich optimal für die Platzherren. Gleich mit dem ersten Angriff gingen die Steinbacher in Führung. Angreifer Dominick Schwarz vollendete eine schöne Kombination mit dem 1:0 (1.). „Wir waren eigentlich gut im Spiel“, sagte TuS-Spielertrainer Ghoul. Der Coach machte aber klar: „Wir haben die Pfeddersheimer nach dem schnellen Führungstor unerklärlicherweise immer besser ins Spiel gebracht. Es gab ganz viel schlechte Energie bei uns auf dem Platz. Wir haben viel zu viele Fehler gemacht. In den Zweikämpfen waren wir einfach nicht mehr gut drin.“
Schlüsselspieler fehlen
Die TSG Pfeddersheim, die vor der Begegnung mit dem Rücken zur Wand stand, glich in der 23. Spielminute aus. Lion Schubach kam frei zum Abschluss und erzielte das 1:1 (23.) für den Ligavorletzten.
Bis zur Pause hielt der TuS den Gegner vom eigenen Tor weg. „In der Halbzeitpause haben wir uns noch einmal ganz viel vorgenommen. Leider hat das nicht ganz geklappt“, sagte Ghoul. Quasi direkt nach dem Wiederanpfiff brachte Fabio Schmidt die Pfeddersheimer mit 2:1 (48.) in Front. Der TSG-Spieler verwandelte einen Foulelfmeter. „Das war ein extrem dummer Strafstoß“, fand Spielertrainer Ghoul.
Bei den Steinbachern machte sich das Fehlen von Felix Metzinger und Patrick Wolf bemerkbar. „Das sind Schlüsselspieler für uns“, sagte Daniel Ghoul und machte klar: „Auch wenn die Pfeddersheimer derzeit tief da unten stehen: Die haben eine Mannschaft mit ehemaligen Profispielern im Kader. Die Erfahrung hat man der TSG auch angemerkt. Leider haben wir zu viele Fehler gemacht. Diese Patzer kann man sich gegen so Teams nicht erlauben. Das haben wir nun leider zum zweiten Mal in Folge erfahren müssen“, sagte der Spielertrainer, der auch das Foul, das zum Pfeddersheimer Freistoßtor von Lazar Ilic (72.) führte, „völlig unnötig“ fand.
„Verdiente Niederlage“
Beim TuS kam im Laufe der Partie dann auch noch Pech hinzu. Dominick Schwarz köpfte an die Latte und Christopher Lampert traf völlig frei vor dem Pfeddersheimer Torwart nur den Innenpfosten. Alle beiden Großchancen hatten die Steinbacher im zweiten Durchgang.
Letztlich stand so eine 1:3-Niederlage, die nicht hätte sein müssen. „Das ist natürlich sehr ärgerlich. Wenn wir die Aluminiumtreffer machen, dann können wir ja sogar noch ein Remis aus der Partie holen. Aber letztlich war die Niederlage auch verdient. Wir müssen das Spiel jetzt ganz schnell abhaken und uns auf die nächsten Spiele konzentrieren. Dann müssen wir einfach ein anderes Gesicht zeigen“, sagte der Steinbacher Spielertrainer. Die Pfeddersheimer verbesserten sich mit dem Sieg auf den drittletzten Tabellenrang. Ligavorletzter ist der SC Hauenstein. Im unteren Tabellenbereich geht es weiter eng zu. Die Steinbacher, die auch auf Hendrik Schwab und Marvin Gödtel verzichten mussten, treffen nun auf den SC Hauenstein. „Wir müssen wieder in die Zweikämpfe kommen, das wird noch ein hartes Stück Arbeit, aber wir wollen unbedingt die Verbandsliga halten“, sagte Ghoul.