Die reguläre Saison im Fußballkreis Kaiserslautern-Donnersberg ist am vergangenen Wochenende zu Ende gegangen. Wie ist die Lage?
In den kommenden Tagen stehen noch die Aufstiegsspiele an. Wer feiern durfte und trauern musste, wer noch hoffen kann? Ein Überblick.
In der Fußball-Verbandsliga drohte für kurze Zeit eine Abstiegsrunde mit vier Teams. Doch da die TSG Pfeddersheim bei der TuS Marienborn nicht gewann, wurde das Szenario vermieden. TuS Steinbach und SV Steinwenden durften deshalb nach ihrem Duell mit anschließender knisternder Wartezeit über den Verbleib in der Verbandsliga Südwest jubeln. „Eine Viererrunde wäre ganz übel gewesen, da hätten wir ja ganz lange weiter gespielt“, zeigte sich der Steinbacher Co-Trainer Patrick Wolf heilfroh. Der SC Hauenstein muss dagegen nach einer Saison wieder runter in die Landesliga West. Genauso wie der TuS Rüssingen.
Der FK Pirmasens II hofft, dass der Vizemeister TSV Gau-Odernheim noch über die Aufstiegsspiele gegen die SG 2000 Mülheim-Kärlich und FSV Jägerburg den Sprung in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar schafft und Verbandsliga-Meister FV Dudenhofen folgt. Oder der Oberliga-Zweite 1. FC Kaiserslautern II, der um das Ticket für die Regionalliga kämpft, sich gegen die TSG Balingen (Vize Oberliga Baden-Württemberg) und Türk Gücü Friedberg (Hessenliga) durchsetzt. Wenn beides nicht passiert, dann müssen auch die Südwestpfälzer runter. Das letzte der Aufstiegsspiele zur Oberliga ist am Mittwoch, 11. Juni. Wenn die Lauterer nicht aufsteigen, muss übrigens auch der TuS Mechtersheim in die Verbandsliga Südwest runter. Dort spielen in der nächsten Saison auch der SV Morlautern und der SV Viktoria Herxheim, die abgestiegen sind.
In der Landesliga West musste sich der TuS Hohenecken mit der Vize-Meisterschaft hinter der SG Hüffelsheim begnügen. Doch der Traum von der Rückkehr in die Verbandsliga lebt weiter. Das Team von Trainer Benjamin Hassenfratz trifft im ersten Aufstiegsspiel am Freitagabend um 19.30 Uhr auf heimischem Kunstrasen auf den Ost-Vize SV Büchelberg. Das Rückspiel findet am Dienstag, 10. Juni, 19.30 Uhr, in Büchelberg statt. Abgestiegen in die Bezirksliga sind die SG Kirn/Kirn Sulzbach (Kreis Nahe), der FV Olympia Ramstein und der SV Nanz-Dietschweiler (beide Bezirksliga Westpfalz). Die SG Eppenbrunn muss warten, ob Hohenecken den Sprung in die Verbandsliga schafft.
In der Bezirksliga Westpfalz durfte die TSG Trippstadt die Meisterschaft feiern. Der TuS Bedesbach-Patersbach spielt die Aufstiegspartien. Gegner dort ist die SG Weinsheim. Am Donnerstag müssen die Bedesbacher zunächst um 19 Uhr auswärts antreten, am Montag, 9. Juni, 15 Uhr dann zu Hause. In Sachen Abstieg ist noch nicht alles geklärt. Es kommt eben auf Bedesbach-Patersbach an. Die Zukunft des Viertletzten VfR Kaiserslautern ist noch ungewiss. Der SV Gundersweiler, TuS Schönenberg und der FC Fehrbach sind abgestiegen.
Gauersheim hofft noch
In der A-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg musste der TuS Göllheim am letzten Spieltag hilflos mitansehen, wie die SG Siegelbach/Erfenbach noch auf Platz zwei vorbeizog. Die TSG Kaiserslautern stand als Meister ebenfalls als Aufsteiger fest. Ob die SpVgg Gauersheim in die B-Klasse muss, hängt vom Abschneiden des VfR Kaiserslautern ab. Von dort kommt der TuS Finkenbach/Waldgrehweiler (Meister Nord) und der SV Mölschbach (Meister Süd). Der Nord-Vize FC Shqiponja Kaiserslautern trifft am Freitag, 19 Uhr, in seinem ersten Aufstiegsspiel auf den Südzweiten NMB Mehlingen-Baalborn. Das Rückspiel steigt am Dienstag, 10. Juni, 19.30 Uhr, in Mehlingen.
Die zweite Mannschaft des TuS Finkenbach/Waldgrehweiler hat in der C-Klasse Nord den Titel geschafft. Im Süden feierte der SV Enkenbach die Meisterschaft. Da Finkenbach/Waldgrehweiler II aber auf den Aufstieg verzichtet hat, dürfen die TSG Zellertal II (Nord) und der SV Morlautern II (Süd) als jeweiliger Vizemeister den Aufstieg in die B-Klasse feiern.