Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Die Hausärzte-Notlage im Norden des Kreises scheint überwunden

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Wenn Kommunalpolitiker und Mediziner zum Wohl ihrer Heimatorte die Kräfte bündeln, wird daraus ein Erfolgskonzept, das Gemeinden attraktiv macht.

Patienten in und um Alsenz können aufatmen. Die hausärztliche Versorgung scheint gesichert. Ab Februar bieten die Mediziner Uwe Mannweiler und Beate Heinzen in Obermoschel wieder Sprechstunden an, bis dort das geplante MVZ eröffnet wird. Und ab sofort können in der Gemeinschaftspraxis Blank/Fiegel in Alsenz wieder neue Patienten aufgenommen werden. Dass die hausärztliche Notlage in der VG Nordpfälzer Land überwunden wurde, ist dabei eindeutig dem persönlichen Einsatz vieler Beteiligten zu verdanken. Ortschefin Karin Wänke aus Alsenz und Stadtbürgermeister Ralf Beisiegel aus Obermoschel haben sich ebenso auf die Suche gemacht wie die Hausärzte aus der Region selbst. Auch in Alsenz war es nicht das Inserat in einer Ärztezeitung, sondern eine persönliche Freundschaft zweier Ärzte, die den Impuls für die Kontaktaufnahme zu dem neuen Hausarzt Nikola Bakracheski gab. Dass Kommunalpolitiker und Mediziner zum Wohl ihrer Heimatorte die Kräfte bündeln, scheint als Erfolgskonzept zu funktionieren. Und wenn sich Menschen für ihre Heimat stark machen, wirkt das sicher nicht nur auf neue Ärzte sympathisch und anziehend.

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