Donnersbergkreis Carl von Gienanth: Vortrag zu Leben und Werk

«WINNWEILER.» „Es war nicht nur die Alsenzbahn…“ ist der Titel eines Vortrags, in dem sich Werner Rasche, Leiter des jüdischen Museums der Nordpfalz, am 20. Februar mit dem Leben und Werk Carl von Gienanths befasst.
Wenn von Carl von Gienanth gesprochen oder geschrieben werde, sei meist sein Verdienst um den Bau der Alsenzbahn von Hochspeyer über Winnweiler nach Bad Münster einer der wichtigsten Fakten, so Rasche. „Ob diese Bahnlinie auch ohne ihn gebaut worden wäre, ist schwer zu sagen. Mit Sicherheit wäre sie aber ohne seinen unermüdlichen Einsatz nicht schon 1870/71 in Betrieb genommen worden.“ Die Verdienste Gienanths um die Alsenzbahn seien unbestritten, aber „es gibt auch vieles andere, was er geleistet hat und über das zu sprechen es sich lohnt“, streicht Rasche in der Ankündigung seines Vortrags heraus. Wenn er auch nicht an die Persönlichkeit und die Leistungen seines Vaters Ludwig von Gienanth heranreiche, und obwohl infolge schwieriger Umstände das von Gienanth’sche „Eisenimperium“ in seiner Zeit an Bedeutung verloren hatte, so sei er doch eine der bedeutenderen Persönlichkeiten der Familie. Aus Anlass seines 200. Geburtstages vor einigen Wochen lädt das Museum Winnweiler in der Schlossstraße 37 am Mittwoch, 20. Februar, um 19.30 Uhr zu Werner Rasches Lichtbildervortrag zu diesem Thema ein. Die Gienanthabteilung des Museums kann an diesem Abend bereits ab 18.30 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.